Die speilen auf Zeit, bis dann ggf der Akku getauscht worden ist und dann sagt der Richter: "ist doch alles gut nun fall kann geschlossen werden"...
Der Richter hat schon die Einschränkung nur max 80% zu laden, als erhebliche Einschränkung angesehen, insbesondere weil es sich um ein premium Produkt handelt.
Und der erneute Rückruf mit „Parken im Freien“ ist schon erheblich. Hier ist mindestens ein Schadensersatz einzuräumen.
Also Prognose ist mindestens ein Schadensersatz der zwischen 10-15% vom Kaufpreis liegt zu erwarten . Rückgabe muss bewertet werden wurde aber nicht ausgeschlossen.
Batterietausch denke ich wird Mercedes dieses Jahr nicht schaffen.
Farrensis wird nur die Zellen liefern und Mercedes muss dann daraus die Batterien bauen. Ich gehe davon aus das die alten Batterien geöffnet werden und die Zellen werden recycelt. Dann wird das Gehäuse geprüft/ überarbeitet und dann kommen neue Zellen rein. Ich vermute das es eine Art Ringtausch geben wird. Dieser Prozess muss geplant werden. Qualitativ abgesichert werden. Das ist quasi wie eine Neuplanung einer Produktion.
Also im ersten Schritt werden komplett neue Batterien getauscht und dann denke ich werden die Batterien mit neuen Zellen refurbished. Und erst wenn ausreichend Kapazität verfügbar ist wird der Tausch mit einem neuen Rückrufschreiben über KBA gestartet. Eventuell auch in mehreren Wellen nach Fahrgestellnummer.
Vielleicht ziehen Sie die Beklagten Fahrzeuge vor um den Schaden zu minimieren.
Glaube ich aber nicht, das fällt bei den Kosten auch nicht mehr ins Gewicht.
Gruß Stephan