Beiträge von Wicklungs Treiber

    Entscheidend ist die Fahrgestellnr !

    Es könnte ja auch ein 250er ohne + sein oder nach Facelift!


    Übrigens wenn Mann per Chat GPT nach Bränden von E Autos in Deutschland ab August sucht werden 9 Fälle angezeigt.

    4x Brandstiftung in Pinneberg.

    1x Aurich Kia

    1x EQA Speyer

    1x A3 Höhrgrenz Hausen Sieht nach Skoda/VW/xxx aus

    1x Egelsbach sieht nach VW aus ? Brand in der Werkstatt beim Laden.

    1x Goch Hersteller ???


    Wie man sieht brennen auch andere Hersteller und die Ursache ist wahrscheinlich ungeklärt.


    Also solange es nicht belegt ist, dass der Brand in Speyer vom Rückruf betroffen war bringt es gar nichts dies vor Gericht zu nennen.


    Gruß Stephan

    Ja der NHTSA Report habe ich drauf hingewiesen, denke aber das dies bekannt ist.


    Schade das es keine Möglichkeit gibt vor Gericht das Thema Ursache und Gutachter zu verhandeln. Ich denke dass bei solchen Verfahren Technische Berater dem Gericht zu Seite stehen müssten, um Entscheidungen und Maßnahmen zu bewerten.


    Außerdem würde ich die Schriftsätze ankreiden und verwarnen wenn es zu unsachlich und nachweislich unglaubhaft ist.

    Die Beklagte schreibt das blaue vom Himmel während mein Anwalt sachlich argumentiert und Aussagen belegt.


    Die Beklagte vergisst schon mal das Autos abgebrannt sind oder spielt das ganze runter weil es ja nicht in Deutschland passiert ist, vergisst NHTSA Reports , bietet lächerliche Vergleiche an . Eigentlich ein Witz und wenn ich nochmal vor Gericht bin werde ich applaudieren, wie selbstbewusst man versucht die Angelegenheit zu vertuschen.


    Meine Prognose für mein Verfahren ist:

    Das Gericht folgt dem Stuttgarter Urteil weil es am einfachsten ist und lässt die 2 Instanz dann weiter entscheiden. Ich denke bis dahin werden weitere Fahrzeuge Abfackeln. Also die Zeit arbeitet für uns.


    Gruß Stephan

    Nö kommt kein Druck die gehen einfach in Berufung ist alles wie geplant !

    Aber was ich gefunden habe als Information zur Schadensursache ist eine Offizielle Äußerung von MB :

    RCLRPT-26V073-3735.pdf


    Hier die Kurzform:

    Aus der Dokumentation der NHTSA zu dem Batterierückruf zum Batterie Typ EB330 berichtet Mercedes folgendes:


    „Due to deviations in the supplier production process“



    Also Aufgrund von Abweichungen im Produktionsprozess des Zulieferers werden bestimmte Batteriezellen aus einer frühen Produktionsperiode als weniger robust gegenüber verschiedenen Belastungen angesehen, die während der Lebensdauer des Fahrzeugs auftreten können.


    In USA wurde der EQA 250+ nicht verkauft sondern nur das EQB Modell. Da aber in den offiziellen Dokumenten der NHTSA auf den Batterie Typ EB330 Bezug genommen wird. Kann die Aussage auch auf den EQA übertragen werden.

    In Deutschland wurde diese Formulierung anscheinend bewusst weggelassen und das KBA schaut zu und lässt sich wahrscheinlich alles vorsetzen.


    Gruß Stephan

    Technisch sehe ich es so:

    Wenn der Sachmangel in Frage gestellt wird und ich davon ausgehe das der Schaden nach Kauf entstanden sein soll, liegt es auch am Lademanagment, Batterienmanagement oder Temperaturmanagment und die wurde ja von der Beklagten parametriert. Um das Auszuwerten benötigt man die Hersteller Doku und Tools um alle Kennfelder und Logiken zu analysieren. Ansonsten soll die Beklagte erklären wie ich die Batterie beschädigen kann, die von Ihren Überwachungssystemen geschützt und überwacht wird. Dann wäre das Lademanagment ursächlich und das ist auch von der Beklagten mit verkauft worden.

    Werde ich auch nochmal beim Anwalt anmerken.



    Gruß Stephan

    Anmerkung :

    Die Strategie von MB ist auch in den Berufungsverfahren in Frage zu stellen, dass der Sachmangel bei Kauf vorgelegen hat. Die versuchen bei Gericht zu erwirken, dass die Klageparteien das Nachweisen müssen.


    Juristisch denke ich bekommen wir nur Recht, wenn der Sachmangel bei Kauf vorgelegen hat. Alles andere wie Nutzungseinschränkungen, veränderte Ladezeiten usw. interessiert nicht.


    Also bleibt es interessant wie die Gerichte das ganze sehen.


    Gruß Stephan

    MB reitet weiter darauf herum das der Sachmangel nicht bei Kaufübergang vorgelegen hat und will bei Gericht erwirken, dass die Klagepartei dazu einen Nachweis erbringt.


    War klar die holen mit 20 Seiten aus und erzählen das blaue vom Himmel. Insbesondere wird angeführt, dass ja nur ein paar Autos abgebrannt sind und das, ist eigentlich prozentual zu vernachlässigen. Möglicherweise hat sich ein Schaden an der Batterie erst später entwickelt!

    Jetzt hängt es am Gericht ob es eine Gutachterschlacht gibt oder ein Urteil.


    Vielleicht sollte man das Auto immer unter extrem Bedingungen im Rahmen des erlaubten Schnellladen dann fackelt der Karren vielleicht ab.


    Ist schon interessant zu sehen was Anwälte alles schreiben und bei Nachfrage des Richters der selbst einige Äußerungen für unsachlich hält wird auch das ausgesessen und offensichtlich klein geredet.


    Ich schätze alle anderen bekommen ein Urteil wie in Stuttgart und wir verlieren uns in Diskussionen am liebsten würde ich nochmal vor Gericht die Gutachterfrage Auge in Auge klären.


    So weit ich weiß hat MB offiziell keinen blassen Schimmer was die Ursache ist. Die haben nur Theorien aber nicht eine belegbare Ursache.


    Gruß Stephan

    Zitat

    Aaaalter 🤦🏻. Mercedes Benz ist fertig mit Schönschrift.

    Nützt leider nichts, bis die ersten Kläger zu einem Schadensersatz/Rückgabe kommen. Wird es noch 1-2 Jahre dauern. Und bis man ein vollfunktionsfähiges / sicheres Fahrzeug zurückbekommt durch den Batterietausch wird auch noch mindestens 12 Monate dauern.


    Alle haben viel Geld für ein Premium Produkt ausgegeben. Was nun nicht mehr annähernd der Verkaufsbeschreibung entspricht.


    Das deutsche Gesetz hat keine Möglichkeit, das ein Verbraucher Zeitnah zu seinem Recht kommt.


    Gruß Stephan

    Ich glaube, dass das KBA keinen Druck macht sondern maximal die Genehmigung entzieht und dann sind die Besitzer in Not. Alles weitere kann dann juristisch mit MB ausgefochten werden. Also Stillegung ist zwar für Mercedes sehr schlechte Publicity aber am Ende passiert nichts außer, dass die Besitzer das Fahrzeug gar nicht mehr benutzen dürfen.


    Das einzige was anscheinend sicher ist, dass die Brände immer beim DC/ DC Laden passieren.


    Alles in allem ein Armutszeugnis und MB weiß noch nicht mal was das Problem ist.


    Wer nach der Aktion einen MB kauft hat nichts dazugelernt!!!


    Gruß Stephan