Brände von EQA und EQB mit dem 70,5 kWh Akku (Pouch-Zellen von Farasis): Rückrufe

  • Laut Anwalt der Beklagten gab es bis Ende März in Deutschland keinen Brand an einem Fahrzeug mit SWUpdate. Aber laut meinem Anwalt 1 Brand in Österreich und 1 in den Niederlanden.

    Ich denke die Diskussion ist müßig, da kein Mensch die Ursache kennt. Es gibt nur Theorien aber keine Belege für die Ursache.

    Siehe Amerikanische Behörden Unterlagen.

    Interessant wäre ein Übersicht der Schäden mit Baumonat, Km, SOC und in welcher Situation hat der Brand begonnen.

    Wird Mercedes haben, die wird aber nicht veröffentlicht werden.


    Ansonsten warte ich auf mein Vergleichs Angebot müsste spätestens nächste Woche eingehen.

    Mache mir keine Großen Hoffnungen

    Allerdings sieht es bei mir so aus, dass ich nicht leer ausgehen werde, aber ob die Rückgabe durchgeht ist nicht sicher.

    Wenn die Beklagte bis KA geht rechne ich mit ca 15T € Gerichtskosten + Anwalt usw und im Grundsatz war der Richter aus der Klägerseite.

    Ich denke das Seitens der Beklagten ein Vergleich bevorzugt wird.

    Mal abwarten.

    Gruß

    Stephan

  • Zu Ladeproblematik:

    leider habe ich bei meinem Jahreswagen EQA 250+ vor dem SW update kein Ladekurven selbst erstellt. Unter

    Mercedes-EQ EQA 250+ Ladekurve & Leistung | EVKX.net
    Unten ist die Ladekurve für Mercedes-EQ EQA 250+ dargestellt, die die Ladegeschwindigkeit bei verschiedenen Batterieständen veranschaulicht. Zusätzlich bieten…
    evkx.net

    hatte ich eine neutral erstellte Ladekurve gefunden und dann 2 Ladekurven an 300 KW Ladesäulen aufgezeichnet (alleiniger Nutzer).

    ENBW Ladevorgang testweise, IONITY vorkonditioniert bei einer Reise auf der AB. Die Rahmenbedingungen bei EVKX kenne ich nicht. Im beigefügten Bild zeigt sich der eklatante Einbruch beim Laden nach dem SW Update.


    Bild_Ladekurve.png


    Kann jemand einschätzen ob die Finanzierungskosten (nur Zins) in einen Schadensausgleich

    einfließen können wenn ich mir jetzt ein neues Auto kaufe und finanziere, den EQA bis zum Batterietausch auf den Hof stelle und dann verkaufe ?

  • Darf ich an meinen Post #681 vom nov erinnern? Da hab ich das Laden vorher und nach „kastration“ gemessen

    Kann ich nur bestätigen.

    Bei uns sieht es auch so aus. Habe zum Glück seit EQA 250+ Besitz alle Ladekurven aufgenommen dank Tronity.

    naja, beim Beitrag Nr.1 denke ich schon das es sich um einen in De zugelassenen EQA handelt, obwohl das Kennzeichen nicht mehr erkennbar ist.

    ANgeblich gibt es keine laut Mercedes Anwalt.

    Laut Anwalt der Beklagten gab es bis Ende März in Deutschland keinen Brand an einem Fahrzeug mit SWUpdate. Aber laut meinem Anwalt 1 Brand in Österreich und 1 in den Niederlanden.

    Ich denke die Diskussion ist müßig, da kein Mensch die Ursache kennt. Es gibt nur Theorien aber keine Belege für die Ursache.

    Siehe Amerikanische Behörden Unterlagen.

    Interessant wäre ein Übersicht der Schäden mit Baumonat, Km, SOC und in welcher Situation hat der Brand begonnen.

    Wird Mercedes haben, die wird aber nicht veröffentlicht werden.

    Genau wird Mercedes einfach nicht raus rücken.

    Angeblich wüssten die auch nicht den KM Stand vom Tag des Gerichtstermins... Wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann...



    Könnten wir uns mal austauschen, gerne auch per PN oder Telefon wenn du magst?

  • Hilft nur nicht, da Mercedes auf 200.000 ggf auf 250.000 sich einlässt.

    Bei mir wurde zur Berechnung vor Gericht 3500000 km als realistisch Betrachtet. Wenn ich 1000 Ladezyklen nehme komme ich je nach Verbrauch auf >430000 km für mich past 350000 km . Das Gericht sah 200.000 als zu niedrig und 400.000 als etwas hoch. Ist halt ein Ermessensspielraum . Ich habe vor Gericht darauf hingewiesen, das 1000 Ladezyklen ganz klar ein deutlich höhere Laufleistung als 200.000 km erwarten lassen. Das wurde mir Bestätigt und es wurden 350.000 km in den Raum gestellt

    Im Übrigen habe ich mehr gesprochen und Einwürfe vorgetragen wie mein Anwalt.


    Ich vermute das auch nach einem Vergleichsangebot ich eine finale Teamsmeating mit allen Parteien anstrebe, da das Angebot unterirdisch sein wird.

    Ich werde dann meine Grenze Argumentieren und schauen wie weit die Gegenpartei entgegen kommt.

    Als Argumente sehe ich

    100% Lösung : Kaufpreis minus Nutzungsentschädigung

    Sollte es keine Einigung geben entstehen für die Beklagte weitere Gerichtskosten + Ersatzfahrzeug . Derzeit gehe ich davon aus das meine Klage als berechtigt angesehen wird und ich auf irgendeine Art Recht bekomme und das die Prozesskosten bei der Beklagten hängen bleiben werden.


    Vergleichslösung( meine Vorstellung): Gebrauchtwagenpreis + Schadensersatz (10-15%vom Kaufpreis )

    Beim Gebrauchtwagenpreis erwarte ich > 50% vom Neupreis.


    Bleibt Spannend!!


    Ansonsten Auto abmelden beim Händler bis Batterietausch einlagern -> Ersatzwagen von der Beklagten. Ist bereits in Diskussion .


    Abwarten und Tee trinken .


    Gruß Stephan