Beiträge von Nordordinger

    Beim Kabelschaden meines EQA war das entweder ein Marder oder auch eine Wühlmaus! Die Löcher im Boden der Kiesauffahrt wurde mit Essig Essenz ausgegossen und mit Kies verfüllt.


    Zusätzlich wird RepellShield Rattenabwehr & Mäuseabwehr Spray, gibt es bei amazon, unter die Stoßstangen gesprüht, seitdem ist Ruhe. Keine Ahnung, wie oft die Teilkaso einen Marderschaden reguliert. Teure Folgeschäden (zum Beispiel ein Motorschaden durch überhitztes Kühlwasser) sind nicht bei allen Versicherern automatisch mitversichert. Gute Tarife schütten hier Summen bis zu mehreren Tausend Euro aus.

    Noch was vergessen: da in die Systeme eingegriffen wird, entfallen Garantieansprüche die sich auf unsachgemäße Behandlungen zurückführen lassen, z.B. CAN- Bus der Bordelektronik. Das instand setzen von dilettantischen Fehlversuchen wird bei MB so richtig teuer, der Stundenverrechnungssatz eines speziellen Mechatronikers liegt zwischen 200- 300 €.

    Der Einbau bzw. die Nachinstallation beim EQA ist extrem anspruchsvoll, zeitaufwendig und erfordert zwingend Werkstatt-Software für die abschließende Freischaltung. Die gesamte Heckschürze inklusive der Sensorik für die Parkassistenten und eventuell der Heckklappensteuerung muss demontiert werden. Der fahrzeugspezifische Elektrosatz muss tief in die Fahrzeugelektronik integriert und bis nach vorne in den Fußraum oder zum Sicherungskasten verlegt werden. Fehler können die sensible Elektronik des Elektroautos beschädigen. Man kommt zwar mit der Hochvoltbatterie (400V) nicht direkt in Berührung und ein Hochvolt-Schein ist für diese spezifische Arbeit auch nicht vorgeschrieben, dennoch ist extreme Vorsicht geboten.


    Nach dem mechanischen und elektrischen Einbau erkennt das Auto die AHK nicht automatisch. Das Fahrzeugsteuergerät muss codiert werden, damit Assistenzsysteme (wie die Einparkhilfe hinten) bei Anhängerbetrieb abgeschaltet werden und die ESP-Anhängerstabilisierung aktiv wird. Dies kann man ohne teure Spezialsoftware nicht selbst durchführen.


    Heckleuchten und die komplette Heckschürze vorsichtig abbauen. Der originale Prallschutzträger hinter der Stoßstange wird abgeschraubt und durch den neuen, massiven AHK-Querträger ersetzt. Den fahrzeugspezifischen 13-poligen Elektrosatz durch die vorgesehene Karosserieöffnung in den Innenraum führen. Kabelbaum nach Anleitung an das Steuergerät und das Bordnetz anschließen. Fahrt zu einer Fachwerkstatt oder einem Codierer, um die AHK im System freizuschalten.


    Beim Kauf des Nachrüstsatzes unbedingt auf eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) mit einem Prüfzeichen (E-Prüfzeichen). Liegt dieses vor, entfällt die teure Pflicht zur Einzelabnahme beim TÜV oder DEKRA. Die Anhängelast (1.800 kg) und Stützlast (je nach Kupplung ca. 75–80 kg) müssen jedoch mit den Werten im Fahrzeugschein (Feld O.1 und Stützlast auf dem Typenschild) übereinstimmen. So ungefähr jedenfalls.


    Dann man viel Spaß und nur Mut, auch wenn die Zeiten des Zweihunderterstrichacht und der Zündkerzen vorbei sind, mehr als alles kaputtmachen kann man nicht. ;)

    Das machen viele so. Mein EQA war ein Jahr jung, mit 3.000 km ein Eigenbedarfsfahrzeug von MB aus Rastatt. Wie aus dem Ei gepellt, von einem Neuen nicht zu unterscheiden.


    Die MB- Niederlassungen zogen sich die FZe von der Drehscheibe des FS-JS. Mittlerweile sind die NL verkauft, wird wohl zukünftig ähnlich laufen. Wichtig ist JS, sonst bekommt man evtl. ein Taxi, welches die Kriterien der JS nicht mehr erfüllt.

    Wo der Mercedes EQA 350 4MATIC gegenüber einem Tesla Y die Nase vorn hat.

    • Fahrkomfort und Dämmung: Der Mercedes ist spürbar leiser im Innenraum und federt Unebenheiten deutlich komfortabler ab als das eher straff abgestimmte Model Y.
    • Materialqualität: Im Cockpit bietet Mercedes echtes Premium-Ambiente mit edleren Materialien, feinerer Verarbeitung und einer umfangreichen Ambientebeleuchtung im EQA.
    • Bedienung (MBUX): Das Multimediasystem von Mercedes lässt sich hervorragend per Sprache steuern („Hey Mercedes“) und bietet im Vergleich zu Teslas kargem Riesen-Bildschirm klassische Knöpfe für die Klimaanlage und ein separates Fahrerdisplay.
    • Kompaktheit: Mit knapp 30 cm weniger Länge ist der EQA in engen Innenstädten und Parkhäusern wesentlich handlicher.

    Wo das Tesla Model Y die Nase vorn hat

    • Effizienz und Reichweite: Der Tesla ist deutlich aerodynamischer und verbraucht weniger Strom, was ihm zusammen mit dem größeren Akku weit über 150 km mehr reale Reichweite verschafft.
    • Ladeleistung: Am Tesla Supercharger lädt das Model Y mit bis zu 250 kW mehr als doppelt so schnell wie der EQA (max. 112 kW).
    • Platzangebot: Das Model Y bietet überragend viel Platz für Passagiere und Gepäck sowie einen zusätzlichen vorderen Kofferraum (Frunk). Der EQA hat wegen der Verbrenner-Plattform (GLA) einen für ein Familien-SUV recht kleinen Kofferraum.
    • Preis-Leistung: Für weniger Geld bietet Tesla spürbar mehr Leistung, mehr Akku und die modernere Elektro-Infrastruktur.

    Was Inspektionen betrifft, sind ja hier schon mehrere von M. weg.


    Wenn ich sehe, wie viele Ladezyklen ein EQA 350 normal schafft bis die Kapazität sinkt, 1.000 bis 1.500 Ladezyklen entsprechen 340.000- 5000.000 km,, und meinen Eco-Coach nach Ladezyklen abfrage, kann noch sehr lange gefahren werden!


    Mal tiefenentspannt sehen, wie erste Tests verlaufen und wie sich später die JW- Preise dazu entwickeln. So viel besser wie ein guter und ausgereifter EQA kann ein Neuer gar nicht sein, der noch höhere Preise rechtfertigt. Mit dem Tesla Y Juniper werde ich mich auch mal intensiver beschäftigen.


    Der ADAC meint zum 350 4M: Zusammenfassend gilt das Auto mechanisch und im Alltag als äußerst robuster, praktischer Familienwagen. Unabhängige Tests (z. B. vom ADAC im Langzeittest) sowie reale Halterdaten zeigen, dass das Batteriemanagement von Mercedes exzellent arbeitet. Fahrzeuge aus 2022/2023 mit rund 65.000 bis 90.000 Kilometern auf dem Tacho weisen in Batterie-Zertifikaten (wie Aviloo) meist noch einen Gesundheitszustand (SOH) von 95 % bis 97 % auf. Die Degradation liegt damit im Schnitt bei völlig normalen 1 bis 2 % pro Jahr.


    Im Winter ab und zu mal den CTEK-Lader bemühen, denn wie bei vielen E-Autos neigt die kleine 12V-Bordnetzbatterie bei längeren Standzeiten zu Schwächen. Dies führt im Cockpit häufig zu irritierenden „Phantom-Fehlermeldungen“ der Assistenzsysteme, obwohl am Auto nichts defekt ist