Beiträge von Nordordinger

    Es ist doch im eigenen Interesse, dass ein Meisterbrieb drei Sicherungen für eine Wallbox installiert, eine fachgerechte Montage vornimmt und beim Netzbetreiber anmeldet. Auch wenn jemand fachkundig ist, muss das mMn nach den anerkannten Regeln der Technik ablaufen. Wer will denn einen Schmorbrand in seinem Haus riskieren? Ganz so einfach ist das alles denn doch nicht.


    Die Ladung über einen einphasigen Ladeziegel dauert viel zu lange, nicht empfehlenswert, womöglich noch mit einem Verlängerungskabel aus dem Baumarkt. Wenn die Voraussetzungen für eine 11 kW Wallbox gegeben sind, sollte man einmal in den sauren Apfel beißen und das auch machen! Gutes Kabel kann man selbst verlegen.

    Ich habe mir diese 11 kW mobile Wallbox gekauft! Wenn ich ab und zu in der Garage lade, statt 30 Stunden an der Schukostecker nur 5-6 Stunden mit dem mobile Wallbox zum Laden brauche! Mann kann von 6 bis 16 Ampere wechseln! Somit ist die Ladezeit deutlich geringer als vorher mit der Schukostecker!


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    Der Threadverlauf ergab bereits die Vorteile einer 11 kW-Wallbox, trotzdem schöner Beitrag, Robert77. Ich mache das schon seit fast zwei Jahren so, musste aber lt. Empfehlung meines Elekromeisters 25m Außenkabel des Formats 3* 2,5mm verlegen.


    Denk daran, die Wallbox beim Netzbetreiber anzumelden, ist Pflicht.

    Das aktive MB.charge in den digitalen Extras bezieht sich wohl nur auf die Nutzung der card. Wenn der Dienst plug & charge nicht gewählt werden kann, gibt es den für das FZ auch nicht. In den FAQs steht: Bitte prüfen Sie in der Diensteübersicht Ihres Fahrzeugs, ob der Plug & Charge Dienst aktiviert ist. Wenn der Plug & Charge Dienst aktiviert ist aber nicht funktioniert, wenden Sie sich bitte an die Kundenhotline.


    Der chat mit dem Service ergab folgendes:

    • Es gibt mehrere Gründe, warum Sie den Dienst Plug & Charge mit Ihrem Mercedes-Benz EQA möglicherweise nicht nutzen können, obwohl der EQA grundsätzlich Plug & Charge-fähig ist.
      Die Nutzung von Plug & Charge erfordert folgende Voraussetzungen:

      Plug & Charge-fähiges Fahrzeug: Ihr EQA ist technisch für Plug & Charge vorbereitet.

      Aktivierung des Dienstes: Der Dienst "Plug & Charge" muss in der Haupteinheit Ihres Fahrzeugs und über die Mercedes me Charge Funktion aktiviert sein.

      Kompatible Ladestation: Die Ladestation, an der Sie laden möchten, muss ebenfalls Plug & Charge-fähig sein. Sie können kompatible Ladestationen über die Filterfunktion in MBUX oder in der Mercedes-Benz App finden.

      Ladevertrag: Sie benötigen einen aktiven Ladevertrag mit einem Elektromobilitätsanbieter, der Plug & Charge unterstützt. Ihre Bezahldetails müssen in diesem Vertrag hinterlegt sein.
    • Rufen Sie mal kurz unseren Kundenservice unter folgender Nummer an


      +49 69 95 30 72 77

    • [Blockierte Grafik: https://userlike-cdn-operators.userlike.com/5ad6365a69a79ece01753c7ea8a133aa6b7f1070f555de80890ebf4c50685860_320x320.jpg]

      Man hilft Ihnen direkt weiter

    Ich habe einen "Vor-Mopf" aus 2023. Wird das FZ kalt an meine Wallbox gesteckt, wird erst der Akku vorkonditioniert bevor der eigentliche Ladevorgang beginnt. Das ist eine technische Zwangsläufigkeit, zum Schutz des Akkus!


    Wer unterwegs ist und eine Ladesäule per MBUX auswählt, kommt bereits mit vorkonditioniertem Akku an die Ladesäule!

    Na ja, schlagende Argumente als Besserwisserei abzutun, ist schon etwas schräg, ebenso die sinnlose Bemerkung, die Batterie wäre unterdimensioniert. Das würde heißen, bei Mercedes sind sie zu blöd, einen Akku richtig zu dimensionieren.


    Wenn man einem Kundendienstmeister egal wo mit so einem Blech kommt, lässt der automatisch den Rollladen herunter und das zu Recht.

    Vielleicht kann ich zu einem konstruktiven Aha- Erlebnis beitragen!


    Wenn das Auto aus ist, leistet die 12V Starterbatterie, indem sie kontinuierlich eine kleine Menge Strom (Ruhestrom) für Systeme wie Uhr, Radio-Speicher, Alarmanlage, Schlüssel-Erkennung und moderne Fahrzeug-Steuergeräte (z.B. für Updates oder Fernzugriff) liefert, wodurch sie sich langsam entlädt, aber auch durch Funktionen wie Standlicht oder das Nachlaufen von Lüftern stärker belastet werden kann, was eine schnelle Entladung verursacht.


    Was die Batterie versorgt, geringe Entladung: Uhren und Radiospeicher: Für die korrekte Anzeige der Zeit und das Speichern der Sender.


    Alarmanlage und Wegfahrsperre: Für die Sicherheitssysteme.


    Steuergeräte und Sensoren: Moderne Autos haben viele elektronische Module (z.B. für Telematik, Fahrassistenzsysteme), die im Standby Strom benötigen, um schnell startklar zu sein.


    Schlüssel-Erkennung: Wenn der Schlüssel in der Nähe des Fahrzeugs liegt, kommunizieren Auto und Schlüssel, was Strom zieht.


    Starke Belastungen (schnelle Entladung):


    Standlicht: Wenn es versehentlich eingeschaltet bleibt, kann es die Batterie innerhalb von 24 Stunden entladen.


    Nachlaufende Kühlgebläse: Manche Systeme laufen nach dem Abstellen des Motors kurz nach, um ihn abzukühlen.


    Vergessene Verbraucher: Das Laden von Geräten über USB-Ports oder ein eingeschaltetes Radio entlädt die Batterie schnell.


    Kriechströme: Defekte Komponenten (z.B. ein Kurzschluss im Anlasserrelais) können unbemerkt Strom ziehen.


    Zusammenfassend: Die Batterie „leistet“ im Ruhezustand, indem sie die Elektronik am Leben hält. Dieser Vorgang ist normal, kann aber bei modernen Fahrzeugen durch viele aktive Systeme und bei Fehlfunktionen zu einer Entladung führen, die eine Fahrt nicht mehr ermöglicht.


    Wenn man das Auto zu stehenlassen gekauft hat, empfiehlt sich ab und an einen CTEK-Lader an die 12V Starterbatterie anzuschließen!