Alles anzeigenVorteil oder Nachteíl ist:
Fest installierte Ladelösungen (bewusst gewähltes Wort) mit bis zu 11kW erfordern nicht nur eine Anmeldung beim Netzbetreiber, sondern auch einen Nachweis der Installation über einen gelisteten Fachbetrieb (!). Mein Freund und Elektriker ist da aber nicht drin.
Mobile Ladelösungen (siehe auch Geräte mit CEE-Stecker) benötigen dies zwar nicht, aber ab 4,7kW müssen sie auch fernsteuerbar sein (Anmeldung beim Netzbetreiber).
Falls man alles selbst machen will (ordentlich) ohne Beteiligung Dritter, so verlege man ein gutes Kabel (z.B. 3 x 2,5mm²) mit blauen Steckern und schließt einen Ladeziegel mit 16A an.
In einer gewöhnlichen Nacht (19 bis 6 Uhr) lädt man dann doch gut 50% SoC.
Es ist doch im eigenen Interesse, dass ein Meisterbrieb drei Sicherungen für eine Wallbox installiert, eine fachgerechte Montage vornimmt und beim Netzbetreiber anmeldet. Auch wenn jemand fachkundig ist, muss das mMn nach den anerkannten Regeln der Technik ablaufen. Wer will denn einen Schmorbrand in seinem Haus riskieren? Ganz so einfach ist das alles denn doch nicht.
Die Ladung über einen einphasigen Ladeziegel dauert viel zu lange, nicht empfehlenswert, womöglich noch mit einem Verlängerungskabel aus dem Baumarkt. Wenn die Voraussetzungen für eine 11 kW Wallbox gegeben sind, sollte man einmal in den sauren Apfel beißen und das auch machen! Gutes Kabel kann man selbst verlegen.