Beiträge von Nordordinger

    Du hast aber auch ein Pech, henricolt.


    Leider werden wir dann aber auch auf deine täglichen Horrormeldungen verzichten müssen, sehr schade. Es führte mir drastisch vor Augen, was alles mit einem EQA so passieren kann. Da kann ich nur von unverschämtem Glück sprechen, alles böhmische Wälder für mich!


    Das erinnert mich - nebenbei bemerkt - an ein Gesellschaftsspiel, Name weiß ich nicht mehr. Wenn man ein bestimmtes Feld belegte, durfte eine Karte gezogen werden, die glich einer Visitenkarte die diskret übergeben wurde!


    Da stand drauf: "Ihre Geschichte griff mir ans Herz. Bitte betrachten Sie diese Karte als Ausdruck meines tief empfundenen Mitgefühls."


    Diese Karte sei dir symbolisch überreicht, bei einem Gläschen essigsauren Württemberger Trollinger!

    Die Ausführungen der KI zu dem Thema Verlängerungskabel und Ladeziegel sind technisch korrekt und richtig formuliert. Kommt auf die Fragestellung an!


    Von " Hohen Frequenzen im Verlängerungskabel" kam bei meinen Ausführungen jedenfalls nichts vor!

    Warum Ladeziegel kritisch zu sehen sind, erklärt die KI. Das grundsätzliche Wissen, der Strom kommt aus der Steckdose, reicht da nicht.


    In verseilten Verlängerungskabeln entstehen Kapazitäten und vor allem hohe Widerstände und Induktivitäten, die beim Laden eines E-Autos zu erheblichen Problemen führen: Spannungsabfall (Voltage Drop), Überhitzung, Ladeverluste (weniger Reichweite) und sogar Brandgefahr, weil die Kabel nicht für die hohen Ströme ausgelegt sind, was die Effizienz senkt und das Fahrzeug langsamer und unsicherer lädt. Es wird dringend empfohlen, keine normalen Verlängerungskabel zu verwenden, sondern spezielle, dicke Kabel oder Verlängerungen, die für höhere Leistungen ausgelegt sind.


    Warum Probleme entstehen:


    Widerstand (Resistenz): Jeder Leiter hat Widerstand, der bei hohen Strömen viel Wärme erzeugt (Joulesche Wärme) und zu Spannungsverlusten führt. Dies verringert die Spannung am Auto und damit die Ladeleistung.


    Induktivität: Verseilte Kabel erzeugen Magnetfelder, die eine Induktivität verursachen. Diese Induktivität wirkt dem Stromfluss entgegen, besonders bei Wechselstrom (AC), und kann zu Phasenverschiebungen führen, was die Effizienz weiter mindert und die Ladeelektronik belasten kann.


    Kapazität: Obwohl die Kapazität im Vergleich zum Widerstand eine kleinere Rolle spielt, bildet sich zwischen den Leitern eine Kapazität, die bei hohen Frequenzen (wie sie in der Ladeelektronik vorkommen) zu Stromfluss führt.


    Ungeeignete Querschnitte: Standard-Verlängerungskabel sind oft zu dünn (niedrigerer Querschnitt) für die 10-30+ Ampere, die beim E-Auto-Laden fließen, was die Verluste drastisch erhöht.


    Die Folgen:


    Langsamer laden: Die Ladeleistung wird reduziert, das Laden dauert viel länger.


    Energieverlust: Ein Teil der Energie geht als Wärme verloren, was die Effizienz verschlechtert und die Stromrechnung erhöht.


    Überhitzung & Brandgefahr: Kabel, Stecker und Steckdosen können gefährlich heiß werden und schmelzen oder sogar brennen.


    Schäden an Fahrzeug & Installation: Das Bordladegerät des Autos und die Hausinstallation können durch den Spannungsabfall und die Hitze beschädigt werden.


    Fazit: zum Laden eines E-Autos immer die originalen, für die Leistung ausgelegten Ladekabel oder spezielle, dicke Verlängerungen mit ausreichendem Leiterquerschnitt nutzen (z.B. 3x2.5mm² oder 3x4mm²), um die genannten Probleme zu vermeiden.

    Ein dickeres Kabel schafft eine höhere Stromstärke und eine höhere Ladegeschwindigkeit. Die Annahme stimmt auch. Entscheidend ist, ob die äußere Isolierung oder der innere Kern dicker ist. Kommt auch drauf an welches Kabel, wie sauerstoffreich das Kupfer ist. Das führt aber jetzt auch alles viel zu weit.


    Für die Nutzer von Ladeziegeln:

    Man kann ein normales 220V Verlängerungskabel für einen Ladeziegel nutzen, aber nur mit großer Vorsicht und nur wenn es ein hochwertiges, robustes und für hohe Dauerlast ausgelegtes Kabel ist (mindestens 2,5 mm² Querschnitt, besser 3,5 mm²), das für den Außeneinsatz geeignet ist (IP44 oder besser) und immer vollständig abgerollt ist, da sonst Überhitzung und Brandgefahr bestehen. Es ist jedoch generell sicherer, ein spezielles, längeres Ladekabel zu verwenden, da normale Verlängerungen für die stundenlange, konstante Stromabgabe (oft 8-10A) nicht ausgelegt sind und die Steckdose beschädigen können,


    Auf jeden Fall auf Nummer sichergehen und entweder ein spezielles Ladekabel mit ausreichender Länge oder ein extrem hochwertiges, für hohe Lasten ausgelegtes Verlängerungskabel, das vollständig abgerollt ist, verwenden. Nicht so ein Baumarktmüll, lieber von einem Fachmann beraten lassen!

    Vorteile 11 kW Wallbox gegenüber 220V Ladeziegel (Schuko)


    Ein 66 KW Akku mit 10 % Restladung ist mit der Wallbox in ca. 8 Stunden geladen, mit 220 V Ladeziegel in mehr als 30 Stunden!


    Eine Wallbox 11 kW hat geringere Anschaffungs- und Installationskosten als eine 22kW Wallbox, ist aber deutlich effizienter als 220V. Zudem ist sie Ideal für das nächtliche Laden, da fast alle E-Autos 11 kW unterstützen.


    Eine 11 kW Wallbox ist nur meldepflichtig, also keine Genehmigung nötig wie bei 22 kW, und kostet neu um die 400€, plus Montage. Der Elektrofachbetrieb muss die Box beim Netzbetreiber anmelden.


    Macht selbstverständlich jeder so, wie es für ihn am besten passt

    Ich habe am Anfang auch über Schuko und Ladeziegel geladen. Habe dafür eine eigene Steckdose mit 3x 2,5 m2 Kabel und eigener Sicherung und Fi. Da wurde nichts warm.

    Habe mich aber nach einem Jahr für eine Wallbox entschieden, da sie effizienter lädt.

    Auf jeden Fall.


    Technisch betrachtet ist ein Ladeziegel keine so gute Idee. Die Ladeverluste eines 220V-Ladeziegels (Schuko-Ladekabel) sind höher als bei einer Wallbox und liegen oft zwischen 10 % und 25 % (manchmal sogar höher), da der Strom über die gesamte Strecke von der Steckdose bis zum Auto in Wärme umgewandelt wird, besonders bei langsamer Ladung und dickeren Kabeln, aber auch durch die Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom im Fahrzeug, wobei der ADAC Werte von 12-25 % nennt. Faktoren wie Kabellänge, Temperatur und die Effizienz des On-Board-Laders beeinflussen die Verluste.


    Eine Wallbox muss von einer Eigentümergemeinschaft zugelassen werden. Gesetzliche Grundlage ist § 20 Abs. 2 WEG und regelt, dass jeder Eigentümer angemessene bauliche Veränderungen zur Ladung elektrischer Fahrzeuge verlangen kann. Die WEG kann den Antrag in der Regel nicht grundsätzlich ablehnen, da dies eine privilegierte Maßnahme ist. Kosten trägt der Veranlasser.