Ich habe mit Hilfe von KI mal recherchiert wie Mercedes das Problem in den USA händelt. Dort scheint es auch nur die Software-Lösung zu geben, die wohl von den meisten Kunden akzeptiert wird. Einen großen Aufschrei oder Kundenklagen scheint es dort nicht zu geben. Vermutlich werden die Fahrzeuge nicht auf Langstrecken benutzt.
Ich versuche mal eine sachliche Betrachtung zum technischen Verständnis, losgelöst von Mercedes oder sonst wem. Die Gerichtsverfahren laufen, wie ein Interessenausgleich gefunden werden soll, wird man sehen.
Viele sehen bei der Problematik der Farasis- Akkuzellen, die übrigens weiterhin verbaut werden, physische Defekte der Akkuzellen. Das ist mMn abwegig. Die durchlaufen fertigungstechnische, automatische Qualitätskontrollen. Das Softwareupdate dient dazu, immer von dem Gedanken safety first geleitet, sowohl die Ladezeit als auch die Ladekapazität etwas zu dämpfen, damit es im elektro- chemischen Umwandlungsprozess der Energie nicht zu Überhitzungen und Brandgefahr kommt. Das mit der Maßnahme ein Schuldeingeständnis einhergehen soll, ist ebenfalls abwegig.
Software schlägt Hardware, das war immer so. Ein Beispiel: ich habe vor Jahren auf einer Sun Solaris Workstation gearbeitet. Die Systeme sind durchgängig mit gleicher Frequenz aller Hardwarekomponenten getaktet, nicht wie PCs heute. Wenn an bestimmten Betriebsparametern zur Leistungssteigerung probiert wurde, kam es vor dass der Prozessor abrauchte.
Das wird bei den Akkus vermutlich ähnlich sein. Bei Zusammentreffen verschiedener technischer Momente in thermischen Lastbereichen führen zu seltenen Risiken, Dagegen gibt es Softwareupdates zur Risikominimierung, wie in vielen anderen Bereichen auch.