Beiträge von Nordordinger

    Spätestens mit EU-ETS 2 (Gebäude + Verkehr) wird es sukzessive für Autofahrer:Innen mit Verbrenner teuer (und nicht mehr "rentabel"). Bei bestimmten Szenarien ist ein eAuto ja schon heute im Betrieb günstiger.

    Bei 20 kW auf 100 km zahle ich mit Wallbox bei EUR 0,35 für ein kW Strom EUR 7,00. Mit meinem GLA 250 Benziner davor bei 8 Liter auf 100 km EUR 15,00. Es rechnet sich sehr gut, wenn man nur zu Hause laden muss!

    Automeldungen gibt es gerade reichlich. Diese passen auch sehr gut zur Thematik. Interessant auch, was VW zur Wasserstofftechnik mitteilt und 40 % der Kosten eines kleinen E- Autos entfallen auf den Akku!


    Verbrenner "nicht mehr rentabel"

    VW will Kleinwagen künftig nur noch als E-Auto produzieren

    18.12.2025, 15:24 Uhr


    VW will Kleinwagen künftig nur noch als E-Auto produzieren
    Neue Kleinwagen-Modelle wie den Polo wird es von Volkswagen künftig nicht mehr als Verbrenner geben. Diese seien aufgrund der schärferen EU-Abgasregulierung…
    www.n-tv.de

    Na ja, viele wissen gar nicht oder verharmlosen das Thema ganz gerne. Bei den E-Akkus haben die Forscher, Entwickler und Feststoffingenieure, die konservativ arbeiten und safety first auch leben, vielleicht 1 % zu viel Optimismus gehabt und einen möglichen Brand bei Zusammentreffen vieler einzelner thermischer Parameter unterschätzt.



    Bei VW war allein das Geld das Motiv.


    Der Volkswagen-Dieselskandal hat den Konzern bisher weit über 30 Milliarden Euro gekostet, wobei aktuelle Schätzungen von Kosten von rund 33 Milliarden Euro oder mehr ausgehen (Stand 2025), einschließlich Bußgeldern, Entschädigungen (insbesondere in den USA), Rückrufen und Rechtsstreitigkeiten, ohne den immensen Reputationsschaden. Die Summe steigt kontinuierlich durch laufende Verfahren, wie Klagen von Kunden und Aktionären, und neue Kartellstrafen.


    Kosten im Detail:

    USA-Vergleiche: Allein in den USA einigte sich VW auf bis zu 14,7 Milliarden Dollar (umgerechnet ca. 13,5 Mrd. €) für Kundenentschädigung und Rückkäufe.


    Bußgelder & Strafen: Zusätzliche Milliarden für Bußgelder und Strafen, beispielsweise eine EU-Strafe von 127 Millionen Euro wegen Kartellbeteiligung.


    Rückrufe & Nachrüstungen: Kosten für die technische Nachbesserung von Millionen Fahrzeugen weltweit.


    Rechtsstreitigkeiten: Laufende Klagen von Kunden und Aktionären, die die Gesamtkosten weiter in die Höhe treiben.


    Fazit: Bis heute sind die direkten finanziellen Belastungen für Volkswagen durch den Dieselbetrug mindestens 33 Milliarden Euro, mit Tendenz nach oben, da die juristische Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen ist.

    Überall Hiobsbotschaften, mal sehen wie sich das alles so entwickelt. Porsche, Mercedes, Ford, Peugeot, Citroen, DS, Opel, alle betroffen.


    Brandgefahr in Hochvoltbatterien: Audi ruft 18.652 Plug-in-Hybride zurück



    Rückruf bei Peugeot, Citroën, DS und Opel: Hochvoltbatterien können Feuer fangen
    Wegen akuter Brandgefahr ruft der Stellantis-Konzern weltweit 39.712 Hybridfahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën, DS Automobiles und Opel zurück. Grund ist…
    www.presseportal.de


    Dr. Stoll & Sauer klagt gegen Ford: Brandgefahr beim Kuga Plug-in-Hybrid / EU warnt vor Kurzschlüssen in Batterien
    Nach monatelanger Hängepartie um die Hochvoltbatterien des Ford Kuga Plug-in-Hybrid zieht die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer vor Gericht. Beim…
    www.deutscherpresseindex.de



    Einen Preisverfall wird es wohl nicht geben eher das Gegenteil.


    Technik Nicht nur für E-Autos kritisch

    Preise für Lithium-Akkus könnten durch die Decke gehen

    17.12.2025, 19:41 Uhr


    Preise für Lithium-Akkus könnten durch die Decke gehen
    Die Preise für Rohstoffe, die zur Herstellung von Lithium-Batterien dienen, steigen innerhalb kurzer Zeit extrem an, teilweise um mehr als 100 Prozent. Das…
    www.n-tv.de

    Der "Vorschlag" mit der "warmen Batterie" ist überflüssig. Das BMS sorgt grundsätzlich für optimale Ladebedingungen bei jeder Außentemperatur, durch die Wärmepumpe. Der Akku wird thermisch optimiert, bevor der eigentliche Ladevorgang beginnt!


    So wirkt die Wärmepumpe beim Laden:


    Aktivierung: Gibt man ein Ziel in das Navigationssystem ein, wenn eine Ladesäule angesteuert wird, startet die Wärmepumpe die Vorkonditionierung.


    Temperaturmanagement: Sie erwärmt oder kühlt den Akku auf die ideale Temperatur für das schnelle Laden (DC-Laden).


    Reichweitenerhöhung: Durch die Nutzung der Abwärme des Antriebs für die Innenraumheizung wird weniger Batteriestrom verbraucht, was die Reichweite erhöht und somit die Notwendigkeit zum Laden verringert.


    Zusammenfassend: Die Wärmepumpe ist eine Schlüsseltechnologie für die Effizienz des EQA, insbesondere beim Schnellladen, da sie den Akku optimal vorbereitet und Energie spart.


    Den Akku vorher leer zu fahren, ist auch keine gute Idee. Warum nicht, steht genauestens in der Bedienungsanleitung! Ob beim 70,5- Akku Farasis-Zellen verbaut werden, ist nicht bekannt, die können auch von LG sein.

    Die Google KI meldet auf Anfrage z.B. zu Audi folgendes, ganz interessant. Auch Audi fertigt selbst keine Akkus.


    Es gibt keine offizielle Zahl, wie viele Audi-PKW 2024 tatsächlich gebrannt haben, aber es gab 2024/2025 große Rückrufaktionen für Audi Plug-in-Hybride (A6, A7, Q5, Q7, Q8) wegen Brandgefahr durch defekte Batteriemodule, was Tausende Fahrzeuge betraf (z. B. 18.652 Einheiten in einem Rückruf) und das Risiko von Bränden erhöhte. Die genaue Anzahl der tatsächlich durch Brände betroffenen Autos ist öffentlich nicht erfasst, da sie von den Rückrufzahlen abweicht und individuelle Vorfälle sind, die meist in Pannenstatistiken (wie ADAC) unter E-Auto-Pannen fallen.


    Wichtige Informationen zu Audi und Bränden 2024/2025:

    Rückrufe wegen Brandgefahr:

    März 2024: Rückruf von über 44.000 A6, A7, Q5 (Plug-in-Hybrid) wegen Batteriemodul-Defekt, der Überhitzung und Brand verursachen kann.

    November 2024: Rückruf von 18.652 Plug-in-Hybriden (A8, Q7, Q8) aus Baujahren bis 2024 wegen ähnlicher Probleme, die zu Fahrzeugbränden führen können.

    Pannenstatistiken (ADAC): Die Zahl der E-Auto-Pannen stieg 2024 allgemein an (46 % Zunahme), auch bei Audi, was normal ist, da mehr E-Autos unterwegs sind.

    Keine konkrete Zahl für tatsächliche Brände: Es gibt keine offizielle, zentrale Statistik, die nur die Anzahl der durchgebrannten Audi-Fahrzeuge (egal welcher Ursache) meldet; die Zahlen beziehen sich auf Rückrufe und Pannen.


    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine erhöhte Brandgefahr gab, die zu großen Rückrufen führte, aber die exakte Zahl der tatsächlich gebrannten Fahrzeuge ist unbekannt und nicht öffentlich dokumentiert.

    Zahlen und Fakten, die helfen, die Größe zu verstehen:

    Jährlicher Absatz: Mercedes-Benz verkaufte 2024 rund 2,39 Millionen Pkw und Vans weltweit. Lange Geschichte: Die Marke wurde 1926 gegründet, was eine lange Produktionshistorie bedeutet.


    Massive Produktion: Große Werke wie Sindelfingen und Bremen produzieren jährlich Hunderttausende Fahrzeuge. Da Mercedes-Benz seit fast einem Jahrhundert kontinuierlich produziert, ist die Gesamtanzahl aller jemals gebauten Autos in die Millionen – und wahrscheinlich weit darüber hinaus – gehend, aber eine exakte Zahl wird nicht regelmäßig veröffentlicht, da der Fokus auf den aktuellen Verkaufszahlen liegt.


    Die Automobilwoche meldet 50 Millionen Autos in 75 Jahren.


    Das dabei nicht alles 100 % in Ordnung sein kann, liegt in der Natur der technischen Sachzwänge. Man sollte fairerweise die objektiven Relationen richtig einordnen und nicht von Einzelfällen auf das komplexe Ganze schließen.