Na ja, viele wissen gar nicht oder verharmlosen das Thema ganz gerne. Bei den E-Akkus haben die Forscher, Entwickler und Feststoffingenieure, die konservativ arbeiten und safety first auch leben, vielleicht 1 % zu viel Optimismus gehabt und einen möglichen Brand bei Zusammentreffen vieler einzelner thermischer Parameter unterschätzt.
Bei VW war allein das Geld das Motiv.
Der Volkswagen-Dieselskandal hat den Konzern bisher weit über 30 Milliarden Euro gekostet, wobei aktuelle Schätzungen von Kosten von rund 33 Milliarden Euro oder mehr ausgehen (Stand 2025), einschließlich Bußgeldern, Entschädigungen (insbesondere in den USA), Rückrufen und Rechtsstreitigkeiten, ohne den immensen Reputationsschaden. Die Summe steigt kontinuierlich durch laufende Verfahren, wie Klagen von Kunden und Aktionären, und neue Kartellstrafen.
Kosten im Detail:
USA-Vergleiche: Allein in den USA einigte sich VW auf bis zu 14,7 Milliarden Dollar (umgerechnet ca. 13,5 Mrd. €) für Kundenentschädigung und Rückkäufe.
Bußgelder & Strafen: Zusätzliche Milliarden für Bußgelder und Strafen, beispielsweise eine EU-Strafe von 127 Millionen Euro wegen Kartellbeteiligung.
Rückrufe & Nachrüstungen: Kosten für die technische Nachbesserung von Millionen Fahrzeugen weltweit.
Rechtsstreitigkeiten: Laufende Klagen von Kunden und Aktionären, die die Gesamtkosten weiter in die Höhe treiben.
Fazit: Bis heute sind die direkten finanziellen Belastungen für Volkswagen durch den Dieselbetrug mindestens 33 Milliarden Euro, mit Tendenz nach oben, da die juristische Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen ist.