Beiträge von Halbelektrischer

    Ich erinnere an den (tatsächlich wichtigen und richtigen) Tipp in uralten Bedienungsanleitungen (124: Heizmatik), nicht zu abrupt das Wahlrad zu verstellen.

    Auch an (altbackenen) Heizkörperthermostaten bringt "max" keine schnellere Erwärmung.

    ECO macht für mich insoweit großen Sinn, als man -ohne eben seine Normaltemperatur verstellen zu müssen- bei Bedarf doch einen Kompromiss (moderate Kühlung, intelligente Wärmung/ Scheibenentschlagung) erhält.


    Hab am WE mal ausprobiert, was der Einmotorige so kann. Je 150km, hin sehr dezent (wegen Regens und Vermeidung zu früher Terminsankunft) = 13,8 kWh/100km.

    Zurück (wegen Sonne, da will man nicht unnütz auf der BAB verbringen), Dauervollstrom, leider nur 160 = 27,8 kWh/100km.


    Das ist das Schöne, bei BEV kann man mehr selbst steuern (auch bei Ladepreisen). Mein V6-Diesel kann nur zwischen 6 und -sehr schwer- knapp 9.

    Vorteil oder Nachteíl ist:

    Fest installierte Ladelösungen (bewusst gewähltes Wort) mit bis zu 11kW erfordern nicht nur eine Anmeldung beim Netzbetreiber, sondern auch einen Nachweis der Installation über einen gelisteten Fachbetrieb (!). Mein Freund und Elektriker ist da aber nicht drin.

    Mobile Ladelösungen (siehe auch Geräte mit CEE-Stecker) benötigen dies zwar nicht, aber ab 4,7kW müssen sie auch fernsteuerbar sein (Anmeldung beim Netzbetreiber).


    Falls man alles selbst machen will (ordentlich) ohne Beteiligung Dritter, so verlege man ein gutes Kabel (z.B. 3 x 2,5mm²) mit blauen Steckern und schließt einen Ladeziegel mit 16A an.

    In einer gewöhnlichen Nacht (19 bis 6 Uhr) lädt man dann doch gut 50% SoC.

    Du hast Zündkerzen im EQA?


    Der Ladeziegel erzeugt kein Gleichstrom, das macht der On-board-Lader im EQA.

    Was viele vergessen, wenn ich den Ziegel nehme, statt der Wallbox, muss in der ganzen Zeit die Elektronik im EQA arbeiten. Auch die Heizung (oder Kühlung) der Batterie arbeitet. Das sind meiner Meinung nach die größten Verluste…

    Macht schon ein Unterschied, ob er 2 Std. lädt oder 10 Std.

    Bitte daraus aber nicht schließen, dass eine klassische Wallbox -bis auf höhere Ströme- dem EQA mehr Arbeit abnimmt, auch sie liefert - Wechselstrom.

    Aktuell sind DC-Wallboxen am Markteintritt, sie kosten aber mehrere Tausend Euro. Das kann nicht wirtschaftlich sein, denn die Umwandlung zahlt man ja doch, sofern der Netzbetreiber Wechselstrom anliefert.


    Die klassische WB hatte den Vorteil höherer Sicherheit, höherer Ströme, also Zeitgewinn (und damit indirekt auch Ladeverlustminimierung).

    Ein 11kW-CEE-Ladeziegel ist für mich gleichwertig.

    Neben der Regionalklasse nicht ganz unwichtig: die Typklasse.


    Während alle EQA und EQB unisono in HP 17 eingestuft sind, sind alle EQB bei VK in 21, die EQA einmotorig bei 22, alle EQA 4matic schon bei 24.


    Also, ihr zweimotorigen hier, spielt zuviel GTI und fliegt ab ???

    In meiner App wird ALDI um die Ecke in Verbindung mit der MB.CHARGE Public Karte nicht angezeigt.

    Ja, mitunter zeigt die MBUX-Map Aldi-Säulen nicht. Ausprobiert, ob die mb-Karte geht, habe ich natürlich nicht. Einmal hat die Station Lindau (nach Ladenschluss) keinerlei giro/creditCard angenommen, wohl aber die mb Card (zum teureren Preis).


    Aktuell zeigt die eu.charge.mb.com/map aber nahezu alle Aldi-Ladesäulen.


    Preisbeispiele brandneue Station Aldi Nord Wenden:


    Adhoc: 44 ct

    mb L: 57 ct

    mb M: 67 ct

    mb S: 93 ct

    Mein nächster EQB wird wieder ein 250er sein, unbedingt Vormopf. Und dann bin ich gespannt, ob MB mit einem SoH-Wert werben wird.

    Und dann wird es definitiv wieder so sein, dass bei meinem Verkauf Scheckheft usw. keine Rolle spielen wird, allein deshalb, weil er wie jeder 15 Jahre alter Benz seinen geringen aber stabilen Restwert von ganz wenigen Tausend haben wird.


    Allerdings behandle ich alle mir zur Verfügung stehenden Mobile als ob sie in meinem Alleineigentum stünden.

    Das beinhaltet beim BEV aber 2-3mal im Jahr eine entspannte Fahrt bis ca. 15km Restreichweite. Das muss einfach drin sein, weil es die entscheidenden abendlichen Minuten und Wege eines Ladestopps erspart und weil aktuell eben noch keine belastbaren 600km Reichweite vorliegen.


    Vielleicht wird man auch dazu verleitet, weil die Reichweitenkalkulation -und die Verbräuche- ähnlich exakt und vorhersehbar sind wie die Schweizer Bahnen.

    Die Wirkungsweise des "Roaming" ist schlicht;

    Mit einer Ladekarte (oft ja mit Grundgebühr) erhält man deren Tarif auch an (nahezu allen) Ladestationen, deren eigener adhoc-Tarif bis 99ct geht.


    Umgekehrt erhält man bei Discountern deren Tarif nur adhoc (mit giro-/KreditCard), oder über Roaming über den Ladekartentarif (meist ja teurer).


    Insgesamt bedeutet das, dass die MB Ladekarte S (ohne Grundgebühr) stets ein Laden ermöglicht (ohne giro/KreditCard), aber immer zum adhoc-Preis der Station !

    Natürlich darf es rechtlich zu keinen Garantieeinschränkungen kommen, wohl aber zum Verlust jedweder Kulanz.

    Welchen Sinn sollten sonst Angaben zu "66 kWh", zu daraus abgeleiteten Reichweitenversprechen haben?

    Richtig, sie wären Wettbewerbsverstöße.


    Einzig ein Weiterfahren bei 0% (das geht ja laut anderstv noch weitere Kilometer gut mit 30-40km/h) ist definitiv ein Nutzungsverstoß.