Nach kurzer Recherche im Internet habe ich folgendes gefunden.
Kurz und knapp, ist normal bei Mopf und scheinbar bei weiteren neuen Mercedes mit ausklappbarer Kamera.
Quelle: Motor-Talk
Hierzu habe ich unseren technischen Fachbereich kontaktiert. Leider wird es dafür kein Update oder ähnliches geben. Dies ist keine Fehlfunktion, sondern ein gewünschtes Systemverhalten: Die Rückfahrkamera wird kalibriert. Dazu wird die Abdeckung der Kamera bei Vorwärtsfahrt für maximal 5 Minuten kumuliert geöffnet. Die Kalibrierung kann durchgeführt werden, solange die Fahrzeuggeschwindigkeit < 35 km/h und der Lenkradwinkel < 10° ist. Wird die Geschwindigkeit von 35 km/h überschritten, fährt die Kamera ein und die Kalibrierung wird abgebrochen. Die Kalibrierung wird erneut gestartet, sobald die Geschwindigkeit wieder im Bereich von 18 km/h liegt.
Abhilfe
Kalibrierung erfolgreich beenden. Dazu muss für einige Zeit (in der Regel deutlich unter einer Minute) mit einer Geschwindigkeit < 35 km/h und einem Lenkradwinkel < 10° vorwärts gefahren werden.
Dies sollte bei Tageslicht und ohne zu dichtes Folgefahrzeug erfolgen (die Kamera muss den Asphalt sehen können).
Nach erfolgreicher Kalibrierung schließt sich die Klappe der Kamera bei unveränderter Geschwindigkeit automatisch. Für den Rest des Fahrzyklus öffnet sich die Kamera nur noch, wenn der Kunde dies wünscht, z.B. durch Einlegen des Rückwärtsganges. Beim Start eines neuen Fahrzyklus (Zündungswechsel) ist eine erneute Kalibrierung erforderlich. In der Regel kann der Kunde durch kurzzeitiges Halten der Geschwindigkeit im Bereich zwischen 15 km/h und 35 km/h die Kalibrierung auf Anhieb erreichen und damit wesentlich dazu beitragen, die Betätigungshäufigkeit und damit die Wahrnehmbarkeit des Betriebsgeräusches auf ein Minimum zu reduzieren.
Eine Kontaktaufnahme mit uns oder der Werkstatt ist nicht mehr erforderlich. Das Funktionsverhalten kann nicht verändert werden. Keine Fehlfunktion. Rückfahrkamera funktioniert wie gewünscht.
Weiter habe ich noch gelesen, dass es mit dem Parkassistenten zusammenhängt. Ob ein deaktivieren des Assistenten evtl. Abhilfe schafft müsste ein betroffener testen.