Brände von EQA und EQB mit dem 70,5 kWh Akku (Pouch-Zellen von Farasis): Rückrufe

  • Alternativ mal bei Deinem Händler anfragen, ob er Dir ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellt, ggf. in Absprache mit Mercedes.

    In der Zeit könnten sie ja in Ruhe den Akku wechseln.

    EQA 250, EZ 09/2023, polarweiß, Panorama Schiebedach, AHK, Fahrerassistenzpaket, Spiegelpaket, Licht- und Sichtpaket etc.

  • LJ-75 Man darf aber auch nicht außer acht lassen, dass die RückrufMaßnahme deutlich nachgeschärft wurde „…nicht über 80% laden und das Fahrzeug ausschließlich im Freien parken…“. Gerade der letzte Passus ist neu und hat wortwörtlich Zündstoff, denn was passiert, wenn ich bewusst gegen diese Auflage verstoße? Bin ich dann bei einem möglichen „thermischen Ereignis“ mit haftbar ?

  • Chrisma78 : ich bekomme einen neuen Akku, den ich dann nur im Freien bis 80% laden darf? Da würde ich bei Mercedes Benz mal lange sehr laut lachen und denen meinen Schlüssel inkl. meiner Kontodaten auf den Tisch legen. Das wäre ja völlig absurder Quark 🤪.

    1977 Alfa Romeo Giulia Nuova Super 1600 - 1986 Mercedes Benz 560 SL - 1987 Fiat Uno Selecta - 1996 Mercedes Benz E 300 Diesel T-Modell - 2014 Mercedes Benz E 350 T-Modell BlueTec 4matic - 2023 Mercedes Benz EQA 300 4matic.

  • So, mal ein bisschen rumtelefoniert: 2 Werkstätten, 2 Meinungen:


    #1 sieht die Maßnahme für meine FIN, weiss aber noch nichts. Das Thema Fähre wurde aufgenommen und als zu klärend notiert.


    #2 Sieht nichts im System, nur die generelle Maßnahme, können nichteinmal sagen ob das mein Fzg betrifft. Und wegen der Fähre soll ich mir keine Gedanken machen, das ist nur eine Empfehlung.


    Da fällt mir nichts zu ein.

  • Ich habe gestern höflich das MB Customer Assistance Center angeschrieben, ob es mehr Infos zum aktuellen Rückruf gibt ...

    Nun kam gestern Abend eine Antwort (das ist noch kein offizielles Rückrufschreiben, dennoch vermutlich aus denselben Textbausteinen zusammengesetzt):



    Nun werde ich dort nachfragen, wie es mit der Erstattung der wegen des Rückrufs entstehenden Kosten aussieht:

    • kostenpflichtiges Parken am Straßenrand,
    • parallel Miete für den Tiefgaragenplatz,
    • ÖPNV (Jobticket?) wegen Nichtmöglichkeit des Parken auf der Arbeit,
    • etc.,

    denn sowohl mein Vermieter als auch der Arbeitgeber haben mir heute mitgeteilt, dass dieses Auto wegen der KBA-Meldung weder in die Tiefgarage noch ins Parkhaus darf, als ich sie danach gefragt hatte... Ich weiß es klingt auf den ersten Blick übertrieben, aber die Kosten werden eben erstmal an mir hängen bleiben, wenn doch was passiert.


    Wie geht ihr damit um, falls die "nicht über 80 Prozent aufladen und im Freien parken" Einschränkungen euch im Alltag betreffen?

  • Die Info vom KBA ist für alle Betroffenen ein gutes Signal und geht in die einzig akzeptable Richtung.

    Aber solange ich von Mercedes kein individuelles Schreiben auf dem Tisch liegen habe, bin ich auf Grund der gemachten Erfahrungen skeptisch. Und ich werde solange das Schreiben nicht da ist, auch weiter als 80% laden. Ich bin Vielfahrer und mit der kastrierte Akkukapazität auf das tägliche Laden angewiesen. Und situationsbedingt werde ich auch mal in einer TG oder im Parkhaus parken, selbst wenn ich in diesem Punkt eh schon wenn möglich das Parken im Freien bevorzuge.

    Erst wenn ich das offizielle Schreiben von MB habe, kann ich mit meinem MB-Partner vor Ort reden. Alles andere macht in meinen Augen keinen Sinn.

    EQA 250+ 08/2023, Progessive, Mountaingrau Metallic, Leder Artico, Advanced Paket, Lenkradheizung, Verkehrszeichenassistent, Sitzheizung, Komfortfahrwerk mit Tieferlegung

  • "Wie geht ihr damit um, falls die "nicht über 80 Prozent aufladen und im Freien parken" Einschränkungen euch im Alltag betreffen?"

    Mich ärgern und dran halten. Also nur noch bis 80 % laden und im freien Parken.

    Ist doof. Aber die Möglichkeiten dagegen vorzugehen sind gering. Wie schon mit der "kastrierten" Software im BMS, die uns allen die letzten Monate doch stark beeinträchtigt. Wer es sich zutraut und eine Freigabe seiner Rechtsschutzversicherung erhält, kann Klagen. Oder Mercedes anschreiben. Oder beim Händler vor Ort motzen. Helfen wird alles eher wenig.

    Die Berichterstattung in den Medien hat uns vermutlich am meisten geholfen. Und der Batterieaustausch ist nun wenigsten angekündigt. Wird auch wieder Wochen und Monate dauern.