Beiträge von E300TD

    Naja. Das Thema Behälter und Deckel für die Kühlflüssigkeit. Dreimal. Zwei Inspektionen. Ja. Bestellte Ausstattung nicht ausgeliefert. Bei 15.000 km alle Lampen an und dann kam der Abschlepper. Nach zwei Jahren. Kosten für Inspektionen werden ausgewürfelt. Das ist absurd.


    Koppelstangen nach 11.000 km völlig tot.


    Mein Vater fährt seit 05/16 einen Fiat 500X Automatik 4x4. Der war neu halb so teuer wie mein EQA und hatte bisher nichts. Und zwar gar nichts.


    Das war mein letzter neuer Mercedes Benz. Vielleicht lasse ich mich noch zu einem G450d hinreißen. Der Rest der Palette ist uninteressant geworden. BlingBling mit Chinadesign. Zum Kotzen hässlich.

    Thorz : Ich betrachte diesen Sachverhalt als Jurist mit einer vor dem Studium absolvierten naturwissenschaftlichen Ausbildung. Ich halte mich an Fakten und Kausalitäten. Nicht an Korrelationen und anekdotische Evidenz.


    Die juristische Argumentation von Mercedes Benz ist kaufrechtlich mehr als fragwürdig. Ohne Rechtsschutzversicherung hat der Kunde keine Chance gegen Mercedes Benz. Und auch das ist ein Skandal.


    Der Umgang von Mercedes Benz mit seinen Kunden ist absurd schlecht und fügt der Marke einen großen Schaden zu. Mercedes Benz hätte im Wege des Regresses Farasis für die fehlerhaften Batterien haften lassen können. Das wurde unterlassen und der Kunde steht mit einem Fahrzeug da, was im schlimmsten Fall hohen Wertverlust aufweist oder unverkäuflich wird.


    Dass sich Mercedes Benz ausgerechnet an Volkswagen ein Beispiel genommen hat, ist lächerlich. Volkswagen hat seit 2015 über 33 Milliarden Euro verbrannt, weil sie betrogen haben (EA189). Raten Sie mal, wo der Löwenanteil des Geldes gelandet ist: richtig, in den Vereinigten Staaten. Europäische Kunden mussten erst mühsam klagen. Oder haben es gelassen und den Wagen mit Abschlägen verkauft.


    Mercedes Benz stand einmal für Qualität. Heute ist das anders geworden. Verantwortung wird mit juristischer Rabulistik abgelehnt und der Kunde steht dumm da.


    Ein PR Super-GAU, welcher Mercedes Benz mehr kosten wird, als ein paar zu tauschende Batterien gekostet hätten. Ich hätte eine solch dumme Instinktlosigkeit nicht von Mercedes Benz erwartet. Da war die Beratung inhouse leider Müll.

    Thorz : seriöser Journalismus sieht für mich anders aus. Ich möchte Ihnen ungern Ihren Job erklären müssen, aber die von Ihnen geschilderte Herangehensweise in der Recherche ist schon arg unterkomplex.


    Eine Gefahr in die 66,5 kWh Variante zu „geheimnissen“, ist einfach schlechter Stil. Und ich bin wahrlich kein Freund von Mercedes Benz und seiner Vorgehensweise in den Fällen des 250+. Bislang ist die 66,5 kWh Variante nicht betroffen. Punkt.


    Setzen Sie doch Ihre Kraft dafür ein, dass den geschädigten Käufern der 70 kWh Variante Aufmerksamkeit zu Teil wird. Und prangern Sie das unseriöse Verhalten von Mercedes Benz an, Kunden den Akku zu kastrieren und dies als „Update“ zu verkaufen, mit dem alles wieder in Ordnung ist. Ist es NICHT. Die Kunden haben viel Geld bezahlt und bekommen erst einen gefährlichen und dann einen kastrierten Akku und keinerlei Hilfe vom Hersteller Mercedes Benz.


    Das ist der wirkliche Skandal. Dass die Karre aus Ihrem Bericht da irgendwie ein paar Monate rumsteht, ist doch völlig uninteressant. Das hat juristische Gründe. Mehr nicht.

    Mercedes Benz hat sich völlig vergaloppiert. Die hätten die Batterie tauschen sollen. Fertig.


    Was nun geschieht, ist ein Super-GAU der Kommunikation. Ich bin mit Mercedes Benz in Bezug auf BEV durch.


    Neu kaufe ich vielleicht noch einen G450d. Der Rest interessiert mich nicht mehr. Da fahre ich lieber meine Oldtimer.


    Ich habe neulich im neuen CLA BEV gesessen. Das ist ein Kleinwagen für 65.000 €. Von innen furchtbar eng und leider echt billig gemacht. Das ging beim EQA schon los. Sachen, die sich Fiat in den 1980er Jahren nicht getraut hätte. Peinlich für Mercedes Benz. Sehr sehr peinlich.