Beiträge von DocW

    Diese Ansicht teile ich nicht: Ein neues Batteriepack aus dem Stand innerhalb eines Jahres zu entwickeln und zu validieren, wäre ein unheimlicher Kraftakt, der nicht zu stemmen wäre.

    Man müsste auch ein komplette Team rumsitzen haben, die sich 24/7 damit beschäftigen könnte. Das neue Pack müsste dem alten 100% entsprechen - bis auf den Fehler in der Zelle (der so wie ich das interpretiere, seine Ursache in Schwankungen in der Fertigung hatte - darauf deuten jedenfalls die statements in dem NHTSA-Rückruf)

    Wozu den ganzen Aufwand, wenn man die Lösung schon längst hat und sogar Erfahrung: Nämlich der Mopf Akku von Farasis. Und dort hat man sogar nach dem Serienende des EQB auch genug Kapazität zur Produktion der Ersatzakkus.

    Den Einwand, dass Akkuspacks bis 7-2024 (deutlich nach Modellpflege) betroffen sind, kann man entgegenhalten, dass vermutlich parallel neue Akkupacks Nach-Mopf und reparierte/gesundgebetete alte Vor-Mopf-Akkupacks verbaut worden sind - was mit Chaos und hohe Ausfallraten beim Serienbeginn erklärt werden kann. Googelt mal pressemeldungen um 2021-2022 zu farasis und mercedes und Anlaufprobleme (z.b: Elektroautonews von 2021)

    Ich haben heute Morgen geschaut und da war die Rückrufmaßnahme noch drinnen. Dann dem Service telefoniert Kulanzdingen diesbezüglich und nun ist die Massnahme im Profil bei unserem Auto nicht mehr sichtbar.


    Hat das noch jemand?

    Ich sehe was du meinst. Offenbar haben die das Layout des mercedes ME Dashbord verändert, jetzt steht links neben dem Auto "Es ist für alles gesorgt, es sind keine Maßnahmen erforderlich".


    Scrollt man runter, (unter den km-Stand usw unter " Service & Reparatur") dann steht da: 1 Rückrufmaßnahme Von Mercedes-Benz abgedeckt.

    Durcheinander. Alles durcheinander


    Nachtrag: Warum die nicht die App nutzen, die sonst alles mögliche kommuniziert, verstehe ich nicht

    Ich meine da mal was von Kürzung der Regulierung gelesen zu haben, wenn der Wagen fahrlässigerweise draußen stand. Bin da aber auch kein Profi.

    Frage ist: Ist es fahrlässig wenn du auf Anweisung des Automobilherstellers (nein, das ist ja eine behördliche Anweisung vom KBA) das Fahrzeug Draußen parkst?

    Ich denke dann geht die Haftung über auf den Verursache.


    Der Kundenbetreuer der Niederlassung z.B. hat mich zum Ende unseres Gesprächs noch mal explizit darauf hingewiesen das Auto nicht über 80% zu laden und im Freien zu parken.

    Ich war gerade dabei, eine Rückmeldung zu schreiben, dass es keine Neuigkeiten gibt.
    In diesem Moment klingelte das Telefon. Am Apparat war der Kundenbetreuer der Mercedes‑Niederlassung hier - derselbe Ansprechpartner, mit dem ich bereits letzte Woche gesprochen hatte und der sich melden wollte, sobald neue Informationen vorliegen.

    Diese hatte er nun:

    • Der Batterietausch wird erst gestartet, wenn rund 80 % der benötigten Batterien auf Lager sind.
      Anschließend werden die Fahrzeuge schrittweise zur Bearbeitung eingeplant.
    • Ein genauer Zeitpunkt ist noch nicht bekannt.
    • Bis dahin gilt weiterhin:
      • Das Fahrzeug maximal bis 80 % laden
      • Nur im Freien parken

    Zum Thema meiner Fährfahrt im Mai erklärte er:

    • Es sei unwahrscheinlich, dass der Batterietausch bis dahin bereits erfolgt.
    • Daher habe ich die Zusage für ein Ersatzfahrzeug für die Reise erhalten.

    Da noch ausreichend Vorlaufzeit besteht, haben wir vereinbart, dass er mich zwei Wochen vor meiner Abfahrt wieder anruft und die Details klären. Ich bin gerade begeistert.

    ich hatte letzte Woche meinen Freundlichen kontaktiert und wurde heute zurückgerufen. Man kennt das Problem, kann aber erst aktiv werden wenn ich das Schreiben vom KBA (auf Nachfrage meinerseits, nicht von MB sondern vom KBA).

    Interessant, ich hab für den ersten Rückruf nur Post vom Hersteller bekommen, noch nie vom KBA



    Nachtrag zu meinem vorhereigen Post: #1 hat mich ein paar Stunden später zurückgerufen, er hat in Erfahrung gebracht, das diese Woche sie informationen bekommen und er versprach mich umgehend zurückzurufen.

    So, mal ein bisschen rumtelefoniert: 2 Werkstätten, 2 Meinungen:


    #1 sieht die Maßnahme für meine FIN, weiss aber noch nichts. Das Thema Fähre wurde aufgenommen und als zu klärend notiert.


    #2 Sieht nichts im System, nur die generelle Maßnahme, können nichteinmal sagen ob das mein Fzg betrifft. Und wegen der Fähre soll ich mir keine Gedanken machen, das ist nur eine Empfehlung.


    Da fällt mir nichts zu ein.

    66h ist ja noch weiter als Island. Dorthin wird bei der Buchung zum Beispiel explizit gefragt, ob man ein Elektrofahrzeug hat oder nicht.

    Ich denke, wenn die Vorschrift ist im Freien zu parken, hat man eben eigentlich nicht mehr selbst die Wahl.

    Doch, es ist die Norröna. Wir sind im September schon auf den Färöern gewesen, das sind 40h Fahrt. Und ja, die Bevs wurden alle in eine Ecke gestellt (übrigens zusammen mit den ganzen elektrischen Neuwagen bestimmt für Island, wo 60% der Neuwagen elektrisch sind, auf den Färöern sinds über 80%) Genug OT.

    DocW : wie lange dauert denn die Fahrt mit der Fähre? Also ich würde mir meinen Urlaub wegen so etwas nicht nehmen lassen. Vor allem - wie viele Kilometer hast Du den EQA schon gefahren, ohne das was passiert ist? Vor allem aber schätze ich das Risiko einer spontanen Selbstentzündung genau zum Zeitpunkt der Fährüberfahrt ohne aktiven Ladevorgang gleich NULL ein. Soweit mir bekannt ist, brannten nur Fahrzeuge während des Ladens. Und das vermutlich auch nur beim Schnellladen. Aber das muss jeder für sich selbst bewerten.

    Drei Tage (66h) und ja bisher ist über 100.000km nichts passiert. Aber es kann durchaus sein, dass die Fährgesellschaft die Mitnahme verweigert. Und dann? Vorher Fragen gibt auch nur unerwünschte Antworten. Und wenn doch was passiert? Ist das schon grob fahrlässig? Ich denke, ich plane einen Mietwagen ein. Ich wollte die Tour eigentlich elektrisch machen

    Werde Montag erstmal in die Niederlassungen fahren und vermutlich in fragende Gesichter gucken....


    Was für ein Desaster haben die Mercedes-Manager da angerichtet