Beiträge von DocW

    Da haben wohl auch Leute in den USA in der Wunde gebohrt. Ich schätze, dass der Druck auf MB allmählich zu wuchtig wurde. Wenn wir mit der Berichterstattung dazu etwas beitragen konnten dann war es journalistisch sinnvoll und gerechtfertigt. Ich hoffe, dass es für all jene eine Lösung gibt, die mit Anwaltskosten konfrontiert sind.

    Es würde mich allerdings interessieren, welche Akkus jetzt eingebaut werden.. Vielleicht wird man da bald mehr erfahren


    Ich glaube, eher, dass die Chinesen hier gas gegeben haben: in dem "Part 573 Safety Recall Report" der NHTSA steht folgender Absatz:.


    "In November 2025, MBAG received two reports of fire incidents in Europe involving vehicles that had

    received the recall-related software update as part of the implemented recall. Analysis concluded that,

    for one of these incidents, the root cause of the fire could not be determined.

    The investigation into the other incident triggered an in-depth analysis regarding the effectiveness of

    the software update in markets outside of China.

    MBAG has continued to work closely with the Chinese authority. The Chinese authority DPRC and

    MBAG evaluated the measures in a meeting at the end of November 2025. It was concluded that

    further analysis of the issue and potential remedies were necessary."


    auf deutsch:

    Im November 2025 erhielt MBAG zwei Berichte über Brandvorfälle in Europa, die Fahrzeuge betrafen, die als Teil des durchgeführten Rückrufs das updates mit rückrufbezogener Software erhalten hatten. Die Analyse kam zu dem Schluss, dass bei einem dieser Vorfälle die Ursache des Brandes nicht bestimmt werden konnte. Die Untersuchung des anderen Vorfallsstieß zu einer eingehenden Analyse bezüglich der Wirksamkeit des Software-Updates in Märkten außerhalb Chinas. MBAG arbeitet weiterhin eng mit der chinesischen Behörde zusammen. Die chinesische Behörde DPRC und MBAG bewerteten die Maßnahmen in einer Sitzung Ende November 2025. Es wurde festgestellt, dass weitere Analysen der Problematik und potenzielle Abhilfen notwendig seien.


    Und hier schliesst sich der Kreis, denn dieser thread begann mal mit einem brennenden EQA auf einem Hofer- Parkplatz im November 2025 (stimmt nicht ganz, es war der brennende EQA in Rastatt) Aber der brennende EQA bei Hofer war grob mein erster Kontakt mit diesem Forum

    Da haben wohl auch Leute in den USA in der Wunde gebohrt. Ich schätze, dass der Druck auf MB allmählich zu wuchtig wurde. Wenn wir mit der Berichterstattung dazu etwas beitragen konnten dann war es journalistisch sinnvoll und gerechtfertigt. Ich hoffe, dass es für all jene eine Lösung gibt, die mit Anwaltskosten konfrontiert sind.

    Es würde mich allerdings interessieren, welche Akkus jetzt eingebaut werden.. Vielleicht wird man da bald mehr erfahren

    Die Frage ist nicht schwer zu beantworten: Das werden Batterymodule bestückt mit aktuellen (Post-Mopf) Farasis Zellen sein. Mit dem MJ-Wechselbzw zum Mopf haben die ja das Problem in den Griff bekommen. Desweiteren hat/haben die Linien freie Kapa, weil der EQB aus der Serie gegangen ist. Neue Zellen zu entwickeln, zu testen und noch zu homologieren dauert Jahre. Und das Mopf Pack funktioniert und ist kompatibel

    Also, da dir Produktion der EQA und EQB Ende 2025 ausgelaufen sind und nicht gleichzeitig Akkus für die laufende Produktion und die Ersatzteilbeschaffung dieser Modelle gebaut werden müssen, wird es wohl nicht so lange dauern bis die Akkus vorrätig sind. Ist ja noch die 400 Volt Technik. Die neuere Produktion basiert ja auf die 800 Volt Technik. Und die läuft gerade erst richtig hoch. Und es werden benimmt nicht beide Akkuvarianten in einer Linie gefertigt.

    .

    Warten wir mal die Post ab wann der Tausch los geht.

    Gruß an alle Betroffenen.

    Für die zellen wäre es wurscht ob 400V oder 800V, Das ist nur eine Frage des Stapels. Ohnehin verwenden EQA/B andere Zelltypen als im CLA. Der Modulzusammenbau ist auch nicht der gleiche: Farasis in China und LG bzw CLA - Zellen in Kamenz.

    Aber einer Sache stimme ich dir zu: Seit dem der EQB ausgelaufen ist (EQA wird weiterproduziert) , dürften die genug Kapa sowohl in der Zellfertigung als in der Modulmontage haben, um den Ersatz zu produzieren. Und mit hoffentlich abgeschriebenen Anlagen möglichst günstig zu produzieren, um den Schaden zu minimieren


    (Irgendwo stand noch, dass es in China bis Juni sich mit dem Austausch hinziehen kann)

    Das scheint mir Wunschdenken zu sein: Ich habe heute je mit einer Niederlassung und einem Vertragshändler telefoniert (Mein Auto wegen was anderem dort "zu Gast"): die wussten von Nix. Im System war nix zu erkennen. einzig beim Vertragshändler hat der Meister in diese FIN-Rückruf-Datenbank reingeschaut und war sehr überrascht..

    Hmmmm, das ist seltsam. Mein EQA 250+ mit 70.5 kWh Akku müsste doch demnach doch auch einen Akku von "Farasis" haben. Ich habe aber weder das erste, noch das zweite Anschreiben kommen. Wenn ich meine FIN bei der Online-Abfrage eingebe, dann kommt da auch immer nur der Hinweis: "Ihr Mercedes-Benz ist von keiner Maßnahme betroffen.". Wie kann das sein? Gibt es dann beim EQA 250+ doch Exemplare, die keinen Farasis-Akku haben?

    Meines Wissens sind die 70,5kWh Akkus immer von Farasis, auch jetzt noch. Aber zum MOPF sind die Zellen technisch verändert worden und kein Risiko mehr. Hast du ggf ein Fzg nach der Modellpflege?

    Da fühlt man sich gerade nochmal verarscht! Aber deine Befürchtung scheint unbegründet:

    Zitat

    Für betroffene Fahrer bedeutet dies, dass die bisherige Einschränkung der Reichweite und Ladeleistung durch Software bald durch einen vollständigen Austausch der Hochvoltbatterie ersetzt wird. Besonders Fahrzeuge, die durch das vorherige Update spürbare Einbußen in Reichweite oder Leistung haben, profitieren vom baldigen Tausch – was auch den Wert der Fahrzeuge steigern sollte

    Hier müsste auch noch eine Karre brennen, dann ist die Sache wohl auch hier durch. Aber nur das Auto, keine weiteren Schäden an Personen oder Peripherie versteht sich.😱

    🫤

    Das hat es! Es gab zwei Brandereignisse im November in Europa von zwei upgedateten PKW, von denen einer eine erneute Analyse ausgelöst hat, die letztendlich die Änderung der Einschätzung gebracht haben.

    Woher ich das hab? Die Seite 4 "Chronology" des einen Dokumentenanhang des NHTSA Reports gibt die Vorgänge minutiös wieder, absolut lesenswert!

    Part 573 Safety Recall Report

    RCLRPT-26V073-9315.pdf


    MBAG steht für Mercedes Benz AG, Konzernzentrale

    MBUSA Mercedes-Benz USA, die Niederlassung


    Alle Schritte, 1. Recall, 2. Recall Anfang Oktober, Erneute Untersuchung, Entscheidung und Aktionen sind im Gleichtakt global durchgeführt worden.