Danke für die Infos. Du möchtest mit Nachbesserung auch Austausch Batterie oder?
Beiträge von lycra
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Wenn man Tante Google glauben darf, finden bei E-Autos (statistisch) 80% der Ladevorgänge an AC-Ladern statt.
Bei einer angenommenen Lebensdauer von 250.000 km und einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 kW/h, werden also 10.000 kW/h an Schnellladern geladen.
Finden alle DC Ladungen >100 kW/H im Bereich von 10 bis 80% statt, wird über die 250.000 km (noch immer statistisch) ca. 213 mal an DC-Ladern geladen.
Ausgehend von der durchschnittlichen Jahresfahrleistung, die in Deutschland (auch wieder statistisch) ca. 13.000 km beträgt, verteilen sich die 213 DC-Ladungen auf ca. 19 Jahre, was wiederum bedeutet, dass man jährlich ca. 11 mal am DC-Lader steht und dabei - nach dem Update - ca. 3 Stunden/Jahr länger lädt, als bisher. Über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs, lädt man ca. 57 Stunden länger als vor dem Update.
Ich persönlich würde mir sehr gut überlegen, ob ich zu den Stunden an der Ladesäule, noch deutlich mehr Zeit in eine Klage mit offenem Ausgang investiere. Ist es das wirklich wert? Will man sich tatsächlich über Jahre (siehe VW) mit dem Thema befassen? Was sagen die Gerichte zu 3 Stunden/Jahr länger laden? Muss Mercedes diese so nicht eingeplante, vertane Lebenszeit bezahlen oder gilt ein etwas langsamer ladendes Auto als "Lebensrisiko". Wie viele der 3 zusätzlichen Ladestunden sitzt man tatsächlich im Auto und wartet darauf, dass der Ladevorgang abgeschlossen ist. Ist man in der Zeit nicht eigentlich beim Einkaufen, Essen........usw. Und wenn Mercedes bezahlen muss, - entscheidend sollte der tatsächlich entstandene Schaden sein, der ist nach dem Update (laut Mercedes) lediglich eine etwas längere Ladezeit und gegenteiliges müsste noch bewiesen werden - bekommt der gut verdienende Unternehmer mehr, als der weniger gut verdienende Mitarbeiter?
Dass Anwälte zur Klage raten, liegt in deren Geschäftsmodell. Aus einem "den Prozess gewinnen wir" kann aber ganz schnell ein teures "die Entscheidung des Gerichts konnte man so nicht vorhersehen" werden.
Das mag Durchschnitt sein. Bei uns sind es ca 60k / Jahr. Und sehr viele dc Ladungen. Laut Tronity sind es derzeit 40% DC.
Und das ist nicht nur Lebenszeit sondern auch Arbeitszeit, das ist im weitesten Sinne auch Geschäfts schädigend jeweils 15 Minuten länger laden zu müssen.
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Ich bin gespannt wie unsere Rechtsschutz das bewerten wird.. warte mal die Dinge ab
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Was ist dein Bestreben? Rücktritt oder Entschäödigung? Oder versuchst du auch Batterietausch?
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Das sind rund 28 Cent pro Kilometer. Recht hoch. Im Schnitt sind es in Deutschland meine ich rund 15 Cent.
Bei meiner Wandlung/Rücktritt vom (gruseligen) Tesla Model Y waren es rund 20 Cent.Kann halt nur sagen was er mir sagte. Selbst 20 Cent sind zu viel . Waren immer noch 18k die die abziehen würden. Der Plan war das Auto auf zu fahren. 250k km oder so bestimmt.
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Ich warte erst einmal ab was die Kanzlei erreicht. Die sind wirklich sehr rege.
Was hast du denn mitgeteilt im Erstgespräch? Bei mir im Formular gibt es nur Entschödigung oder Rückerstattung zur Auswahl. Beides davon hilft uns nichts.
2. Mitarbeiter hat heute bei seinem EQA 25ß+ das Update erhalten und soeben diese Ladekurve bei Ionity gehabt.
ätzend...
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Unterirdisch

Wahnsinn... die Ladekurve ist so unter aller sau...
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Bedeutet bei 155.000 Kilometer bekommt man bei Wandlung gar nichts mehr und bei 180.000 Kilometer muß man noch 7.000 Euro drauf legen, damit der Wagen zurückgenommen wird?
So ungefähr...
Sprich für uns ist Rücktritt vom Kaufvertrag abzgl. der Nutzungsentschädigung ist nicht hinnnehmbar und auch kein Ankauf bei einem ANgebot von 23k Brutto...
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Du selbst bist nicht betroffen oder?
ja ich schau mal, ob das was bringt... nervig alles.Grad angebot bekommen vom Hädnler 21k Ankauf Brutto... also jenseits von gut und Böse
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Ja ok
Rücktritt vom Kaufvertrag.
Ja und wie soll das gehen deiner Meinung nach? Batterietausch glaubst du die würden sich druaf einlassen?!
Eher nicht oder?