Beiträge von Halbelektrischer

    Falls wir über das Gebiet des deutschen WEG sprechen:

    es gilt das Windhundprinzip. Dem ersten, der es braucht und wünscht, muss eine Wallbox erlaubt werden (von seiner Gemeinschaft, siehe Gesetz).

    Evtl. wird der Zweite ebenso noch installieren können, je nach Netzbetreiber. Spätere dürften, können aber nicht, wegen Limitierung des Netzes.


    Fairer, aber viel teurer: ein Lastgangmanagementsystem. Alle können, installieren ihre WB (Sondereigentum) dann, wenn Bedarf eintritt, sodass die frühen mit recht hohen Strömen laden können, je (später) mehr, desto mehr faires Verteilen des (begrenzten) Hausanschlusses (bzw. Netzes der Gemeinde in der Straße).


    Mir sind Interimslösungen bekannt, wonach Interessierte -zunächst- einen Anschluss einer dauerstromfesten (16A) Steckdose sich -auf eigene Kosten- erlauben ließen, etwa, um einen Oldtimer erhaltungsladen zu können, inkl. Verkabelung. Das ist ja eine 3,6kW-Lösung, die auch weiterhilft. Ich selbst habe mir -EFH- eine Wallbox gelegt, die derzeit auch nur einphasig -mit diesen Parametern- operiert, weil

    a) der zusätzliche (spätere) Vertrag mit Spitzentarif über diesen einstigen Allgemeinstromzähler läuft

    b) die Einphasigkeit Voraussetzung für PV-Unterstützung ist


    Gebe zu, dass Teil einer Gemeinschaft zu sein, immer die drittbeste Lösung des Wohnens ist....


    Im konkreten Fall würde ich mir die Erlaubnis für die (fachgerechte) Verlegung einer Leitung einholen mit dem Ziel schnellstmöglich -wenn auch mit reduzierter Leistung- (zB mit Ladeziegel) laden zu können, sofern vor Ort ein sehr guter Haushaltsstromtarif existiert. Andererseits, wenn man die (Leitungs-) Kosten bedenkt, wieviele IONITY-Ladungen man dagegen erhielte...

    Statistikbeitrag:

    Habe gestern 15min vorgeheizt am Lader, von -5°C auf 18°C.

    Lademenge absolut 4,5kWh, SoC-Hub nur 4%. Macht nach Abzug des Ladeverlustes (11%) eine Heizmenge von 1,33kWh. Das ist nicht so schlecht.


    Dass die anschließende Gebirgsfahrt über 220km (ohne Heizung, da Sonne über Panodach aufheizte) mit 2x 1100m-Pass und weiteren Sätteln/Tälern dann doch rund 2,5kWh/100km mehr benötigte, kann man nicht vollkommen auf die GJR zurückführen.


    Sitz- und Lenkradheizung werden doch bei "sonstige Verbraucher" mitgezählt, denn es erschien dort "93 / 0 / 7"...

    Verbrenner dauerhaft laufen zu lassen, damit sie nicht einfrieren ist auch keine Lösung.


    Nehmen wir an, ein BEV soll eine Nacht lang -am Netz- seinen Akku temperieren. Da reicht wohl 1 kWh/h, also 12 pro Nacht.

    Das sind umgerechnet nur 1,2l Kraftstoff.

    Am Tag pendelt man dann an die 100 Meilen mit 30kWh/100km.

    Macht pro Arbeitswoche also 800km mit 240 kWh plus 80 = 320 kWh.


    Mit 4l pro 100km machts auch unser alter 250CDI m6 nicht im Winter, der 250BT 9G und 350d 4m erst recht nicht :D

    Im Stand sieht man gut die einzelnen Einflüsse:

    Sommer, nur Lüftung/ MBUX, 0,3-0,4 kWh/h

    dto mit Klima, 0,6-1,0 kWh/h

    Winter, nur Lüftung/ MBUX, Lenkradheizung: 0,6-1,0 kWh/h

    Winter, Defrost (= Heizung): 10 kWh/h


    Meine Kurzstrecken sind von 16 auf 28 kWh/100km gestiegen. Weil es Kurzstrecken sind (max. 1 pro Woche), wird das nicht sehr viel ausmachen am Ende :)

    Ja, man steht sehr entspannt in kleineren Staus, sofern man sie überhaupt noch findet.

    Bei MBUX lasse ich die wunderschöne Kartendarstellung und nutze zusätzlich eine MovingMap (DTK25, KDR bzw. Kompass), während die Satellitendarstellung bei COMAND über AndroidAuto perfekt ist.

    Mir genügen die Bildschirmgrößen, dieses riesige Klimbim in weiß (Kia, Smart, Tesla) kann mir gestohlen bleiben.

    Interesanter Test. Beim Fazit hat mich allerdings die Kritik an den zu kleinen Bildschirmen iim EQA irritiert. Der rechte ist sicher beim Smart schön groß. Aber der, den man im Smart durch das Lenkrad sieht, ist aus meiner Sicht erheblich zu klein. Auch ein Grund dafür, dass bei meiner Recherche nach einem Elektro Auto der Skoda als erstes raus flog. Ebenfalls ein viel zu kleines Display. Auch wenn wie beim Smart sicher die wichtigsten Daten zu erkennen waren.

    Sehe das genauso. Und damit sind diese komischen VW (insb. ID.7) völlig raus. Und Mini erst recht. Einige Franzosen ebenso.

    E300TD sehr interessant !


    In Summe (für mich): das Positive wäre mir genug, um nicht mehr an Bentley zu denken ;)

    Nein, im Ernst: das Positive kann ich -für den eigentlich noch viel besseren und nützlicheren EQB- voll bestätigen, beim Negativen:


    zu 1: kurios, inakzeptabel, monetäre Folge !!??

    zu 2: irrelevant, wegen Positiv Ziffer 8

    zu 3: zum Glück nicht, trotz schwäbischen AC-Sparens

    andere Punkte kann ich nicht nachvollziehen, teils mangels Ausstattung, teils weil nicht vermisst, teils, weil letzter Punkt mitunter (!) auch im CLS auftritt, ist halt nur ein Assi :D


    Man muss eigentlich nur gutgelaunter Optimist sein, um nach einer Schnellfahrt mit einem höchstwertigen (weil älteren) Verbrenner sich wieder auf den BEV zu freuen, zB wegen dessen Spitzenlenkung, der guten Sitze, dem überragenden MBUX - und der extremen Effizienz.

    Irgendwie erinnert mich meine Bedienweise an uralte W126-Zeiten. Da war man so froh, die intuitive manuelle Klimaanlage zu haben anstelle des Vollautomaten. Da wurde zwischen Kühlen und "Kühlen/besonders trocknen" unterschieden.

    Und so bin ich immer wieder am regeln. Und das klappt.


    Bevor ich wieder zur Verschwendung zurückkehre, interessieren mich Zusammenhänge bzw. Wirkungsmuster der Wärmepumpe.

    Arbeitet sie nur, wenn AC on ist, oder temperiert sie immer den Akku (meine Vermutung) ?

    Hat man also evtl. nur bei AC on mehr Leistung im Winter ? Ganz so, als man im W126 nur bei AC off ein Rennen gegen einen C124 gewinnen konnte ?


    Hat der Modus "Sport" womöglich gerade im Winter besonderen Sinn, weil dramatisch mehr Leistung, aber auch -wegen Zwangskonditionierung erheblich mehr Verbrauch ??


    In einer ruhigen Stunde im Januar werde ich mal im Stand Studien betreiben.

    Davor aber: allen fröhliche und besinnliche Weihnachten !

    Sitz- oder Lenkradheizung ersetzen aber nicht die warme Belüftung der Front- und Seitenscheiben. Und da besteht immer wieder die Gefahr beschlagener Scheiben bei zu kalten Gebläse. Abgesehen davon habe ich das nun mehrmals ausprobiert. Unter 16° steht nur noch "low" da. Und da bekommt man bei längerer Fahrt definitiv kalte Füße. Das ist mit Sicherheit nicht gesundheitsfördernd. Ich habe jetzt den Kompromis mit 17° gefunden.

    Ja, die Gefahr besteht. Ertappe mich, dass ich sogar im Diesel dann punktuell defroste :)

    Allerdings: ich kann nicht erkennen, dass mich 20°C oder mehr zufriedenstellen. Das ist mir zu warm. Autofahren ist schließlich Arbeit und Vergnügen. Da wird einem schon von selbst warm.


    Mich wundern zudem die Berichte über zugefrorene oder beschlagene Scheiben. Kann es sein, dass zuviele Mitfahrer, zu viel regennasse Kleidung oder gar Hunde den Unterschied machen ???


    Wir haben übrigens die Entfeuchterkissen dabei.