Wir flogen kürzlich für zwei Wochen Urlaub nach Bilbao bzw. Nordspanien. Dort mieteten wir ein Auto, und da die Ladeinfrastruktur im Norden Spaniens leider immer noch grottenschlecht ist, wurde es diesmal ein Benziner.
Da wir uns an die Bedienung von Mercedes-Fahrzeugen gewöhnt haben, wählten wir einen CLA 180 welcher mit AMG Line kam. Persönlich würde ich für rein optische Ausstattungsmerkmale kein zusätzliches Geld ausgeben, sondern lieber in Leistung und Assistenzsysteme investieren – aber das ist natürlich Geschmacksache.
Sehr gut gefallen haben mir die Schaltvorgänge des Siebenganggetriebes. Die sind butterweich und praktisch nicht spürbar. Der CLA 180 ist meines Erachtens allerdings ziemlich untermotorisiert. Beim stärkeren Beschleunigen machte er vor allem durch die entsprechende Geräuschkulisse auf sich aufmerksam – etwas, das wir EQA-Fahrenden inzwischen gar nicht mehr gewohnt sind. 😉
Auf die Assistenzsysteme möchte ich nicht weiter eingehen, da diese natürlich stark von der jeweiligen Ausstattung abhängen.
Mit den neuen Touch-Control-Tasten am Lenkrad kam ich hingegen überhaupt nicht zurecht. Ich bevorzuge ganz klar klassische physische Tasten mit einem fühlbaren Druckpunkt.
Mein Fazit nach zwei Wochen CLA-Benziner: Der Ausflug zurück zum Verbrenner hat mir vor allem gezeigt, was ich an unserem EQA inzwischen besonders schätze. Den höheren Einstieg, die angenehm erhöhte Sitzposition und die damit verbundene gute Übersicht möchte ich nicht mehr missen. Dazu kommen die spontane und geräuschlose Beschleunigung und dieses entspannte, fast lautlose Dahingleiten.
Nach zwei Wochen CLA habe ich mich jedenfalls wieder sehr auf unseren EQA gefreut.