Ich habe gestern höflich das MB Customer Assistance Center angeschrieben, ob es mehr Infos zum aktuellen Rückruf gibt ...
Nun kam gestern Abend eine Antwort (das ist noch kein offizielles Rückrufschreiben, dennoch vermutlich aus denselben Textbausteinen zusammengesetzt):
ZitatAlles anzeigen... vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15. Februar 2026.
Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität.
Rückrufe sind Präventivmaßnahmen, um diese Sicherheit zu gewährleisten.
Vor diesem Hintergrund haben wir beschlossen, in bestimmten Fahrzeugen der Baureihen EQA und EQB eine neue Hochvoltbatterie einzubauen.
Die betroffenen Kunden werden schriftlich informiert und individuell über die nächsten Schritte aufgeklärt.
Für die betroffenen Fahrzeuge läuft bereits eine Feldmaßnahme, bei der ein Software-Update des Batteriemanagementsystems durchgeführt wird. Dieses Update passt die Betriebsparameter der Hochvoltbatterie an. Hintergrund ist, dass bei einem sehr hohen Ladezustand in sehr seltenen Fällen ein Brandrisiko durch einen internen Kurzschluss in einer Batteriezelle nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.
Unsere laufende und intensive Feldüberwachung sowie weitere umfassende Untersuchungen haben gezeigt, dass das im Rahmen der vorherigen Feldmaßnahme durchgeführte Software-Update das Brandrisiko in seltenen Einzelfällen nicht vollständig beseitigt. Aus Verantwortung gegenüber unseren Kunden haben wir uns daher entschieden, die Batterie auszutauschen.
Der Einbau der neuen Batterie stellt sowohl den nutzbaren Energiegehalt als auch die Ladeleistung auf das technische Niveau einer Batterie in einem Neufahrzeug wieder her.
Bis zum Werkstatttermin bitten wir unsere Kunden, den Akku ihres Fahrzeugs nicht über 80 Prozent aufzuladen und es im Freien zu parken.
Der Batteriewechsel ist selbstverständlich kostenlos. Der Werkstattbesuch dauert in der Regel nur wenige Stunden. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und entschuldigen uns aufrichtig dafür.
Unabhängig davon, ob ein Rückruf wenige oder viele Fahrzeuge betrifft, handeln wir stets nach höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards. Gleichzeitig setzen wir alles daran, mögliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und das Vertrauen unserer Kunden sowie unser Markenversprechen zu erfüllen.
Nun werde ich dort nachfragen, wie es mit der Erstattung der wegen des Rückrufs entstehenden Kosten aussieht:
- kostenpflichtiges Parken am Straßenrand,
- parallel Miete für den Tiefgaragenplatz,
- ÖPNV (Jobticket?) wegen Nichtmöglichkeit des Parken auf der Arbeit,
- etc.,
denn sowohl mein Vermieter als auch der Arbeitgeber haben mir heute mitgeteilt, dass dieses Auto wegen der KBA-Meldung weder in die Tiefgarage noch ins Parkhaus darf, als ich sie danach gefragt hatte... Ich weiß es klingt auf den ersten Blick übertrieben, aber die Kosten werden eben erstmal an mir hängen bleiben, wenn doch was passiert.
Wie geht ihr damit um, falls die "nicht über 80 Prozent aufladen und im Freien parken" Einschränkungen euch im Alltag betreffen?