Beiträge von Vostro

    Fortsetzung folgt.

    Ich hatte keine großen Erwartungen an den Termin vor Ort bei der Werkstatt aber auch diese wurden nicht getroffen, gut formuliert als "this meeting could have been an email". Denn man konnte im internen System immer noch keinen entsprechenden Rückruf-Vermerk für mein Fahrzeug finden und daher keine "Befundfeststellung" vor Ort durchführen.


    Auf meine erneute Frage beim CAC zu möglichen Alternativen, wie man denn eine Kulanzprüfung bereits jetzt in die Wege leiten könnte (schließlich fallen die Kosten jetzt bereits), wurde Folgendes geantwortet:

    Also bleibt wohl nichts anderes als fleißig Belege zu sammeln. 😕

    Falls jemand eine andere Rückmeldung erhalten hat, bitte kurz melden.

    Bislang ist das nur im offiziellen Wortlaut zur Beschreibung der Maßnahme seitens des Kraftfahtbundesamts (KBA). Von Mercedes kommen die Tage bestimmt auch Briefe, wo das drin steht.

    Mangel.pdf


    Wobei vermutlich ist nicht jedes Parkhaus gleich mit "nicht im Freien" zu setzen.

    In meinem Fall hat das Parkhaus auf der Arbeit mehrere Etagen, Wände und ein Dach. Das grenzt mit hoher Wahrscheinlichkeit ans "nicht im Freien", daher hatte ich den Arbeitgeber gefragt, und er meinte "bitte ab sofort dort nicht mehr parken".

    Das Mercedes CAC hat meine Anfrage zu zusätzlichen Park- und ÖPNV-Kosten nicht einfach abgebügelt, sondern für eine mögliche Kulanzprüfung um eine „Befundfeststellung“ beim lokalen MB-Partner gebeten.


    Also habe ich Mercedes Mannheim angeschrieben und gefragt, ob das formal im System erledigt werden kann - oder ob ich ernsthaft vorbeikommen muss, damit jemand feststellt, dass mein Auto… nun ja… immer noch eine Hochvoltbatterie hat. 😀


    Nach zwei Tagen habe ich angerufen. Erste Aussage: „Dann machen wir am Montag gleich den Rückruf.“

    Meine Rückfrage: „Meinen Sie das Software-Update oder den Batterietausch?“

    Kurze Stille. Dann: „Ähm… Tausch?!... Lassen Sie mich das intern recherchieren und ich melde mich bei Ihnen.“


    15 Minuten später Rückruf: Für die Befundfeststellung müsse ich mit Fahrzeug vorbeikommen, ohne Auto gehe es nicht. Ich solle bis zu einer Stunde einplanen.


    Inhaltlich wirkt es immerhin neutral bis leicht positiv: Man hat die Kulanzprüfung nicht pauschal abgelehnt, sondern will formal den Fall aufnehmen. Jetzt schauen wir mal, was bei der „Befundfeststellung“ konkret festgestellt wird - außer der Tatsache, dass der Rückruf existiert. 😉


    Fortsetzung folgt.

    Ich habe gestern höflich das MB Customer Assistance Center angeschrieben, ob es mehr Infos zum aktuellen Rückruf gibt ...

    Nun kam gestern Abend eine Antwort (das ist noch kein offizielles Rückrufschreiben, dennoch vermutlich aus denselben Textbausteinen zusammengesetzt):



    Nun werde ich dort nachfragen, wie es mit der Erstattung der wegen des Rückrufs entstehenden Kosten aussieht:

    • kostenpflichtiges Parken am Straßenrand,
    • parallel Miete für den Tiefgaragenplatz,
    • ÖPNV (Jobticket?) wegen Nichtmöglichkeit des Parken auf der Arbeit,
    • etc.,

    denn sowohl mein Vermieter als auch der Arbeitgeber haben mir heute mitgeteilt, dass dieses Auto wegen der KBA-Meldung weder in die Tiefgarage noch ins Parkhaus darf, als ich sie danach gefragt hatte... Ich weiß es klingt auf den ersten Blick übertrieben, aber die Kosten werden eben erstmal an mir hängen bleiben, wenn doch was passiert.


    Wie geht ihr damit um, falls die "nicht über 80 Prozent aufladen und im Freien parken" Einschränkungen euch im Alltag betreffen?

    Die gängigen KI-Tools (ChatGPT, Copilot,...) ordnen auch die im Vergleich zum letztjährigen Rückruf neue Zusatzbedingung des KBA ("bis zum Austausch der Batterie - Parken im Freien") rechtlich als einen nicht trivialen Punkt ein.

    Wenn nicht in (Tief)Garagen oder bedachten Parkhäusern geparkt werden darf, dann kann das juristisch als Nutzungsbeeinträchtigung bewertet werden. Gerade bei mir z.B. kann ich auf der Arbeit nur in einem mehrstöckigen Parkhaus parken, und jetzt fällt der EQA250+ als Fahrzeug zum Pendeln erstmal weg. Abgesehen von mehrfachen Parkkosten daheim (gemieteter Tiefgaragenplatz und ab jetzt eben kostenpflichtig am Straßenrand). Werde beim CAC fragen, wie sich Mercedes an den Zusatzkosten beteiligen will. 😊

    Ich würde mich über eine schnellere Wiederherstellung der Fahrzeugeigenschaften freuen, aber gehe eher von der Timeline wie im letzten NHTSA Dokument:

    • Planned Dealer Notification Date: Feb 13, 2026 🟢
    • Planned Interim Owner Notification Date: Feb 27, 2026 🟡
    • Planned Remedy Owner Notification Date: Apr 03, 2026 🟡

    Also ein Reparaturtermin frühestens ab Mitte Q2/2026.

    Die Entschädigung für die Zeit (ab mindestens Feb '25 - vorheriger Rückruf) bis zur Reparatur gehört m.M.n. durch Rechtsanwälte entsprechend behandelt. Bitte haltet uns auf dem Laufenden über die Gerichtstermine und deren Ausgang. Danke!