Beiträge von Halbelektrischer

    MB kapiert es wirklich nicht. Auch nicht "global".


    Bei Langstrecken im Sommer konnte ich bei Superchargern im Schnitt über 90kW (10 > 81 oder 12 > 87 !% !) erreichen, was etwa 30min erfordert.

    Eine 30min-Pause ist irgendwie etwas, was man gut und entspannt akzeptiert.

    Jede weitere Minute, beim 250+ also 15 bis 20min mehr ist eine Welt und ein echtes Ärgernis.


    Un nun kommt MMA. Da spart man dann also weitere 10min. Könnte zu Hektik beim Cappuccino führen.

    ABER: das allergrößte Ärgernis würde (!) sein, nicht mehr jeden Schnelllader nutzen zu können. Lasst sie also erstmal den Konverter nachreichen und bis dahin dem Freundlichen mitteilen: nein danke, vielleicht bis später, alles Gute ;)

    Mit den Vormopf-EQA/B hat MB etwas wirklich gutes und nützliches kreiert, was durch die informativen und gut bedienbaren Apps me und ecoCoach kongenial unterstützt wird.

    Wer also das Glück hatte, mit solchen Modellen erstmals die BEV-Welt zu betreten, musste begeistert werden.


    Da wird im Auto geboten

    - Anzeige des aktuellen Verbrauchs (erlaubt die Bewertung des Energieeinsatzes für Klimatisierung/ Heizung bzw. Einfluss kleinster Steigungen)

    - Statistikmenue von Energiebedarf (bzw. Anteilen für Lüftung/Heizung und Nebenverbrauchern) und Historie der Rekuperation

    - zwei Reichweitenwerte, die Aufschluss über die Qualität der Fahrtbedingung geben bzw. "Reichweite" wirklich ausreizen erlaubt


    Die App bietet für einzelne Fahrsegmente

    - Verbrauch, Strecke, Temperatur, Entladung, Fahrtbeginn und -dauer

    - daneben Statistiken (Ladezyklen, Ladezeiten, Gesamtverbräuche, Vergleiche zu allen etc.)


    MB hat hier schon frechdreist zur Mopf einiges gestrichen.

    Angesichts dieser Tatsache, die auch eine kontinuierlich verschlechternde Qualität von Produkt und Service beinhaltet, ist es doch wenig wahrscheinlich, dass die Mehrheit hier nochmals einen MB kauft ???

    Hallo Zusammen, ich habe eben mein Auto abgeholt. Nun habe ich auch das Softwareupdate erhalten. Ich habe gebeten den SoC auszulesen. Hat die Werkstatt gemacht. Mein Auto ist nun drei Jahre alt und hat 55.000 km. Überwiegend an meiner Wallbox geladen. Das Ergebnis verstehe ich nicht - vielleicht weiß hier einer mehr und kann mir das Ergebnis > 100% erklären ?

    SoC? Das kann man im EQ-Menue sehen. SoH ? Wäre interessant, allerdings ist das bei MB derzeit das kleinste Problem.


    Der kuriose "Überwert" beweist, dass das gesamte Rechensystem im Wagen nach Update durcheinander ist. Das könnte, optimistisch betrachtet, dazu führen, dass sich einiges dann doch noch einpendelt, die Verluste (im Sinne Kapa und Ladeleistung) nicht exorbitant sind.


    Trotzdem hat es MB verdient, nunmehr gemieden zu werden wie der Teufel das Weihwasser verschmäht.


    Nur so haben wir eine winzige Chance, in wenigen Jahren wieder einen soliden bis ehrbaren Hersteller vorzufinden. D wäre es zu wünschen.

    Bei so vielen Daten muss man selektiv vorgehen:

    Wichtig zB der aktuelle Stromfluss (IB), entweder Laden oder Entladen (der Starterbatterie).

    Weiterhin die Temperatur dieses Akku oder der HV-Batterie. Lässt Rückschlüsse zu, wie leistungsbereit sie ist (Winter), wieviel Temperierung sie benötigt (Reichweitenverlust !) oder wie gut sie eine Schnellladung aufnehmen wird.


    Da es ein Werkstattmenue ist, wird man nur mit gewisser Erfahrung Rückschlüsse ziehen können. Auch als Arzt kamen wir ja nicht auf die Welt ;)


    Die ganzen SW-Stände sind nur im Vergleich (oder Beanstandungsfall) interessant.

    "Lange" ist immer relativ.

    Auf einer Fernreise bin ich froh, dass der Supercharger wirklich im Schnitt 95kW liefert (10-80%).

    Bei einem städtischen AC-Lader ist es einem egal, man spart sich -in Spitzenlagen, Erfurt Domplatz- Parkgebühren.


    Zuhause ist man doch mindestens 11h über Nacht. Beim Ladeziegel (das können ja bis 16A = 3,5kW sein) hat man trotz 20% Verlusten über Nacht an die 200km Reichweite gewonnen (knapp 50%).


    Meine Statistik: WB, einphasig, Verluste im Schnitt 11%, Stromkosten über alles um 35ct.

    Im Ferienhaus -mit laaanger Verlängerung- Verluste von 25%, dank Nachtstromtarif trotzdem 22ct...

    Beim SUC mit seinen 54ct helfen die da geringen Verluste von 5% nur bedingt weiter :D

    MoPf war bei Mercedes Benz immer erstrebenswert. Beim EQA ist das nicht mehr so. Ich bin froh, den Vor-MoPf zu haben.


    Rainman67

    Das ging mir genauso, als jahrelanger BMW - Fahrer ist man so an den Controller in der Mittelkonsole gewöhnt, da braucht man beim nächsten Fahrzeug dringend was an der gleichen Stelle zum navigieren 😉.

    Wäre fast auch noch mal zusätzlich zu einem Münchner (Fzg) gekommen: der G31 preLCI war die absolute Designkrönung; die Haken im Laderaum waren showstopper....

    212/218 haben auch keine kapazitiven Lenkräder. Bei meinem CLS ist die exakte Spur (bei höchstem Luftdruck) auch dafür verantwortlich, dass man "unnütz" herumwackeln muss.

    Abhilfe: Knirps an ein Paddel hängen. (Duck und Weg).

    Ich fahre zwar seit vielen Jahren Autos von MB ohne Probleme, aber dieses Verhalten erzeugt bei mir große Skepsis. Der Händler hat mir jetzt zwar einen anderen EQA aus 11/23 mit 66 KWh für einen guten Preis angeboten, aber ich bin jetzt sehr unsicher, ob ich zuschlagen soll oder besser auch nach einer anderen Marke suche. Vielen Dank für die Beiträge in diesem Forum, hier kann man sich super informieren.

    Ich würde sogar explizit nach einem Vormopf suchen, der hat nämlich einige Vorteile:

    - schönere, informativere Instrumente

    - leichtere Bedienung (Wippen, Walzen, touchpad)

    Und der 66er-Akku ist eine ganz andere Hausnummer, die Ladeleistung (falls nötig) ist outstanding.


    Gehe sogar soweit zu sagen, dass ein EQA/EQB Vormopf (nur der 250) der letzte und einzige Benz wäre, den ich anschaffen würde, falls Bedarf bestünde.

    Und es gibt leider weit und breit keinen Wettbewerber, der meine Bedürfnisse erfüllen könnte :(