Beiträge von Safo

    Wenn man sich nach der Eco Coach App richtet, dann findet das Akku alles zwischen 5-30% toll.


    BTW: Gibt es eine Möglichkeit die ME App zur Aktualisierung der Statuswerte zu überreden ohne z.B. die Ladeklappe zu öffnen oder einmal remote das Auto auf und wieder zu zumachen?

    Leider ist Eco Coach in der Schweiz nicht verfügbar, darum weiss ich nicht in welchem Zusammenhang der tiefe Akkuwerte so toll sein sollen.


    M.E. sollte es aber vermieden werden, die Hochvollbatterie nicht für längere Zeit Leer oder Vollgeladen stehen lassen.


    Wenn ich auf Langstrecken unterwegs bin, starte ich auf 100% und fahre dann gleich los.

    Beim Ladenstopp fahre ich den Akku schon auf 5 bis 10% runter und lade nur bis 80 bis 85% hoch.


    Du kannst unter Ladestatus den Schieberegler Ladezustand verschieben. Dann sollte sich die App aktualisieren.

    Wenn die Verbindung zum Auto klappt, dann sollte es so funktionieren.

    Anscheinend macht es Sinn den Wagen alle 3-4 Monate für eine Nacht ungeladen in der Garage zu lassen, wenn die Batterie zw. 10-20% ist, damit sich die Batteriezellen ausgleichen. Danach wieder auf 80% laden. Habs irgendwo auf dem Mercedes Me guide gelesen, finde es aber nun nicht mehr...

    In der Bedienungsanleitung zu finden unter


    Hinweise zum Laden der Hochvoltbatterie


    Empfehlungen zum Umgang mit der Hochvoltbatterie:

    - Halbjährlich bei einer Außentemperatur über 10 °C das Fahrzeug über Nacht mit einem Ladezustand unter 30 % abstellen.

    - Die Hochvoltbatterie nur bei Bedarf mit Gleichstrom (Mode 4) schnellladen.

    - Die Hochvoltbatterie durchschnittlich bis zu einem Ladezustand von 80 % laden. Ab einem Ladezustand von 80 % verlängert sich die Ladezeit deutlich.

    - Bei längeren Standzeiten das Fahrzeug mit einem Ladezustand der Hochvoltbatterie zwischen 30 % und 50 % abstellen.

    Die Hochvoltbatterie nicht dauerhaft an eine Stromversorgungseinrichtung anschließen.

    - Bei längeren Standzeiten hohe Außentemperaturen möglichst vermeiden.

    - Den Ladezustand der Hochvoltbatterie alle sechs Wochen kontrollieren.

    - Bei einem Ladezustand unter 20 % die Hochvoltbatterie nachladen.

    - Die 12-V-Batterie auch bei längeren Standzeiten nicht abklemmen. Sonst kann der Zustand der Hochvoltbatterie vom Fahrzeug nicht überwacht werden.

    Ich habe im Sommer in der Tiefgarage den EQA 14 Tage stehen lassen und dabei viel der Akku von 50 auf 49%.


    smsnoopy evtl.liegt es auch an dem sehr tiefen Ladestand deines Akku.

    Dieser sollte nie für längere Zeit unter 20% und über 80% in der Hitze oder Kälte stehen gelassen werden.


    Teste es doch nochmals bei 30% bis 40% Akkustand ob er er da stabiler die Energie hält.

    Was mich wundert: Bei nahezu allen Tests wird die Ladeplanung von Mercedes (egal ob EQA/EQB oder EQE/EQS) immer sehr gelobt im Vergleich mit anderen Herstellern. Gerade bei Hyundai und Kia scheint die Ladeplanung selbst mit dem neuesten Update immer noch weit davon entfernt zu sein.

    Ich vermute das kommt daher, dass in diesen ganzen Tests meistens die Planung im Stand durchgeführt wird und kaum einer sich wirklich durch ganz Deutschland navigieren lässt.

    Es sieht ja schon toll aus, wenn du das Ziel eingibst und MBUX plant die Ladestopps selber mit Angabe Prozent bei Ankunft und Abfahrt.

    Die Electric Intelligence wäre ja traumhaft, da die Prozentberechnung sehr genau ist.

    Wenn ich aber dann als Antwort von Mercedes bekomme, dass gesperrte Strassen und Live Traffic in der Streckenplanung nicht berücksichtigt werden, frage ich mich wieso überhaupt mit EI navigieren. Dann reicht auch eine Strassenkarte.

    Jeggo , genau das nervige an EI sind diese 10%.

    Ich fahre auf gerader Strecke gerne mit EI um die Prozentanzeige zum nächsten Ladestopp im Auge zu behalten. So kann ich besser abschätzen ob ich das Tempo erhöhen kann oder reduzieren muss.

    Komme gerne mit 5 bis 10% an der nächsten Ladesäule an. Da wird die letzten 20 bis 30 km schon mal geballert wenn es der Verkehr auf der Autobahn zulässt ;)

    Kurz vor dem Ladestopp, welcher das MBUX vorgibt, muss aber die EI ausgeschaltet werden.

    Übrigens erkennt das MBUX Ladesäulen welche als Zwischenziel gesetzt sind, nicht als Ladesäulen und plant selber noch Ladestopps hinzu.


    Zum Thema Vorkonditionierung im EQA habe ich so meine eigene Vermutung.

    Ich habe vor einiger Zeit einen Test gemacht und habe das Auto über Nacht im Freien bei -5° stehen lassen. Am Morgen bin ich ca. 20 km ohne Heizung und langsam durch die Stadt bei an einen HPC gefahren. Die Ladung ging direkt mit 98 kW los.


    Ich vermute, dass das System unabhängig von Einstellung der Heizung, Navigation etc. den Akku direkt nach Start selber auf die Wohlfühltemperatur vorheizt.

    Das würde jedenfalls erklären, wieso der EQA auf Kurzstrecke im Winter ein solch hohen Verbrauch hat.


    In den Unterlagen von Mercedes steht folgendes.

    Zitat

    Vorheizen der Hochvoltbatterie

    Die Vorkonditionierung der Hochvoltbatterie bezieht sich auf deren Erwärmung zum Zweck der Reichweitenerhöhung oder auf Erwärmung oder Abkühlung zur Verkürzung der Ladezeit.

    Sie wird automatisch veranlasst, anhand verschiedener Umgebungs- und Systemtemperaturen, sowie logischer Verknüpfungen zur Erkennung von anstehenden Langstreckenfahrten und nahenden Ladevorgängen.

    Vorkonditionierung mit eingeben der Ladesäule wie bei Tesla benötigt m.E. der EQA nicht unbedingt.

    Jeggo , leider nicht. ABRP arbeitet mit dem momentan Verbrauch und Akkustand. Zurücksenden an den EQA ist nicht möglich.


    ABRP kann aber als App über Android Auto oder Apple Carplay auf dem MBUX dargestellt werden. Aber erwartet nicht zu viel von der Darstellung auf dem MBUX-Display. Ist mehr im Format 4:3. Da lasse ich das gerne direkt auf den Smartphone laufen.


    tacitus , ich bin mir nicht sicher ob es ohne Abo geht.

    Am besten einfach testen und sich selber ein Bild davon machen.


    Ich persönlich plane zu Hause die Route mit ABRP um die Ladestopps zu berechnen.

    Danach gebe ich die Ladestopps im MBUX ein und navigiere ohne Electric Intelligence.

    Natürlich ist es möglich in den EQA zu sitzen, das Ziel eingeben und losfahren.

    Ich plane meine Reisen aber sehr gerne schon vorher und da benutze ich ABRP. Da kann ich nach Ladeanbieter filtern und optisch die Route auf dem Computer planen.

    So bestimme ich meine Ladestopps, welche ich nachher anfahre.


    Wer es gerne noch komfortabler will kann über Tronity den EQA über die Mercedes-API mit ABRP verknüpfen.

    Dann ist es möglich in Echtzeit mit Verbrauch und Akkustand in ABRP zu navigieren.


    Ich benutze Tronity aber hauptsächlich als Fahrtenbuch, welches mir jede Fahrt und Ladungen automatisch aufzeichnet.


    Wenn du es testen willst, kannst du gerne meine Referrals (Signatur) verwenden. Dann bekommst du den doppeltes Testzeitraum.

    Leider ist die Navigation im EQA nicht so genial wie überall beworben.

    Nach über 30000 km kann ich die Navigation mit eingeschalteter "Electric Intelligence" nicht empfehlen, respektive schalte ich diese meistens aus.


    So schön das Fahren mit Prozentanzeige ist, bringt es mir nichts, wenn die Route über gesperrte Strassen führt und ohne Live Traffic zu berücksichtigen.


    Ich hatte letztes Jahr bereits ein Ticket bei Mercedes eröffnet und damals folgende Antwort erhalten.

    Zitat

    Gerne habe ich Ihr Anliegen mit den zuständigen Kollegen besprochen. Diese teilen mit, dass bei dieser Routenberechnung keine Alternativen einkalkuliert werden und Live Traffic nicht verfügbar ist. Da gesperrte Straßenabschnitte zu diesem Verkehrsdienst gehören und nicht im Kartenmaterial enthalten sind, kann die berechnete Strecke zu einer vorübergehend nicht befahrbaren Straße führen. Um sämtliche Informationen zu erhalten, müssten Sie "Electric Intelligence" deshalb leider deaktivieren.

    Meistens lasse ich parallel auf dem Smartphone Google Maps still mitnavigieren.


    Da es keine Filtermöglichkeit für Ladeanbieter oder HPC's gibt mache ich die Ladeplanung im Voraus selber und setze die Ladestopps als Zwischenziel.