Hoffentlich übernimmt Mercedes nicht die jahrelang bemühte und in diversen Foren tausendfach nachlesbare Argumentation der Elektroautofahrer, nach der lange Ladezeit und geringe Reichweite kein Problem seien, weil man ja ohnehin alle zwei Stunden etwas essen und auf die Toilette müsse. ![]()
Beiträge von Boxster
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Bei Volvo ist es auch seit mehr als 10 Jahren Standard, dass Tagfahrlicht und Rückleuchten gleichzeitig leuchten. Die Antwort vom Mercedes kann so nicht stimmen.
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Da ich via Home Assistant auch den 12V Starterbatterie Zustand bekomme, konnte ich bereits nach ca 2 Jahren feststellen, dass diese bei längerer Standzeit (kein Laden / Fahren) regelmäßig in "nicht vollständig geladen" Status geht. Im Sommer meist nach ca. 7-10 Tagen, aktuell (nach 4.5 Jahren Fahrzeugalter) im Winter kann das auch mal nach 2-3 Tagen bereits passieren.
30min Laden an der Wallbox reicht in der Regel aus und kurze Zeit später kommt die Info, dass wieder vollständig geladen ist.
Aus meiner Sicht ist die Batterie unterdimensioniert oder von schlechter Qualität.
Achja, und MB meinte, dass sei normal...
Jedes 10jährige Dorfkind weiß, dass die Starterbatterie auch im Ruhezustand kontinuierlich Strom abgibt und deshalb zwangsläufig „nicht vollständig geladen ist“.
Auf dem Dorf erzählt man sich auch, dass Kälte für die Batterie nicht unbedingt gut sein soll 😉
Könnte also sein, dass Mercedes recht hat und alles ganz normal ist.
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Der Eqa meiner Frau hat gestern neue Koppelstangen vorne bekommen. Laut Annahmemeister haben die jetzt eine neue Teilenummer. Vielleicht ja endlich bessere 😀
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Weiß man eigentlich, wie viele der 250+ in Europa schon abgebrannt sind?
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EQA 250 gekauft Mitte April, bis heute 6800 km gefahren. Durchschnittsverbrauch über die gesamte, bisher gefahrene Strecke ist 15,1 kWh. Die angegebene Restreichweite ist ziemlich genau
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Naja Mercedes sagt halt 500KM WLP und 1000 Ladezyklen, so hatte die Kanzlei mir das erklärt.
Als ob ein E-Auto nur aus Akku bestehen würde.
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Boxster : dass es EINFACH wäre, habe ich nie behauptet ☺️.
Etwas anderes wollte ich mit meinem obigen, laienhaften Geschreibsel auch nicht ausdrücken.

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Nein, ich bin kein Jurist

Es freut mich natürlich, dass es so einfach ist und alle betroffenen ihr Fahrzeug entweder rückabwickeln können oder einen neuen Akku bekommen.
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Natürlich gönne ich jedem Betroffenen 250+ Fahrer einen neuen Akku und bin auch sehr froh darüber, dass der normale 250er meiner Frau nicht betroffen ist. Dieses Urteil zum PV-Akku hat nach meinem Verständnis aber relativ wenig mit dem Mercedes Akku-Problem gemeinsam.
Die einzige Gemeinsamkeit die ich hier sehe, ist die jetzt verminderte Ladeleistung bei Mercedes und da wurde bei dem PV-Akku Urteil u. a. gesondert darauf hingewiesen, dass der vorhandene PV-Überschuss auf Grund der verringerten Ladeleistung und der verminderten Kapazität nicht geladen werden konnte, sondern für kleines Geld eingespeist wurde und wegen der nicht möglichen Speicherung der benötigte Strom dann teuer gekauft werden musste. Es ist ja nicht so, dass man bei dem Mercedes den vorhandenen Strom nicht in den Akku bekommt und das Auto deshalb nicht mehr bestimmungsgemäß nutzen kann (Was beim PV-Akku schon der Fall war). Es dauert halt beim Schnellladen einige, wenige Minuten länger und an der heimischen Wallbox ist die Ladeleistung mit max. 11 kW/h auch nach dem Update unverändert. Eine per Update um 30% verringerte Kapazität sehe ich bei Mercedes auch nicht.
Auch wenn ich hier vermutlich der Spielverderber bin, aber an eine schnelle Lösung im Sinne der Betroffenen glaube ich eher nicht. Außer Mercedes fürchtet um sein Image und auch daran glaube ich nicht.
Eine Armada von Spitzenanwälten wird das tun, wofür sie Monat für Monat gutes Geld bekommen und wenn sie es so einschätzen, dass ein einzelner Prozess in die falsche Richtung geht, werden sie versuchen sich zu vergleichen um ein Urteil zu verhindern.