Interessant wäre noch, ob es noch mehr Fälle von nicht viel über 30% bei 50% SoC Laden gibt bzw. ob meine "max." 63% (61-63%) bei 50% Akkustand normal sind oder von den meisten nicht erreicht (wie gesagt, ca. 30.000 km, 250+). Mir kommt es eben vor, dass sich das nach meinem Update kaum verändert hat.
Beiträge von EQAPhil
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Hier mal die nachgelieferten Werte zur Ladeleistung bei 51% SoC (hab um eine Sekunde knapp die 50% verpasst), nämlich bis zu 63% (schwankend natürlich aber über 60%)
und bei 60% SoC (immerhin noch um 46%).
Die angezeigte Zeit von ca. 18 Minuten 50%-80% finde ich im Rahmen des Erwarteten, denn klar ist, und das war vorher auch so, dass es schnell weiter runter geht, ab 67% sind es nur noch 32-33kW, und es geht auf unter 30kW schnell. Wie schon erwähnt, ich würde alles vermeiden, wenn möglich, um früher mit Laden anzufangen, und sowas nicht auf der Strecke machen.Wer keine Wallbox hat und keinen Supermarkt, wo er laden kann, der kann immer noch Buch oder Hörbuch oder Tablet mitnehmen und sich unterhalten..
zu der 80% Grenze. Ich hab die "Bitte" im Schreiben von Mercedes bisher eher als solche empfunden, von einer Entscheidung des KBA steht da nichts. Eine rechtliche Recherche hat tatsächlich zu Tage gebracht, dass im Falle eines Verstoßes und Vorfalls sicher eine Teilschuld auf den Fahrer fällt, eher unklar wieviel. Aber wer eine Bitte formuliert und die rechtlichen Folgen nicht klar stellt, informiert m.E. auch nur unvollständig.
In diesem Zusammenhang ist vielleicht erwähnenswert, dass es meiner Kenntnis nach durchaus unterschiedliche Vertragsbedingungen gibt in Bezug auf "grobe Fahrlässigkeit". -
Selbst wenn dein Akku zu 100% gefüllt wäre, würdest du bei einem Verbrauch von 20 Kwh/100Km keine 400 Km weit kommen. Bei einer Batteriekapazität von 66 Kwh sind dann max. 330 Km drin.
Ich hab ja auch einen 250+ mit ursprünglich 70,5 kWh . Du hast einen 300er? Also der 250+ kommt durch diverse Unterschiede da schon deutlich weiter. Plus ich hab recht kleine Felgen bewusst. Aber Du hast recht, irgendwie hab ich da Unsinn gerechnet in der Nacht. 400km geht nur mit geringstem Verbrauch und sehr langsamem Tempo. Also das Fahrzeug zeigt beim Losfahren über 420km, und die sind definitiv auch machbar, aber kann ich tatsächlich nicht sagen, wie langsam ich fahren müsste, um die zu schaffen, weil ich natürlich praktisch immer schneller fahre. An deutlich über 300km kann ich mich aber kürzlich erinnern.
Im wesentlichen geht es ja darum, ob man mit Lade-Einstieg 50% noch vernünftig laden kann oder nicht. 17 kW in einer Stunde finde ich natürlich auch nicht akzeptabel.Tatsächlich habe ich jetzt zum ersten Mal gehört, dass das KBA die Ladebegrenzung bis 80% angeordnet hat. Ich wurde nicht benachrichtigt bis jetzt. Das ändert natürlich die Situation nochmal.
Nochmal ein juristischer Tipp: Mercedes auf Rückwandlung ("Rücktritt vom Kaufvertrag") zu verklagen, habe ich nicht machen wollen, selbst mit Rechtsschutz nicht aus mehreren Gründen. Was ich überlegt habe, und jetzt wieder neu überlege, eine günstigere Klage durchzuführen. Bis 5000 EUR Schadenersatz kann ich auch ohne Anwalt vorm Amtsgericht fordern, und dann habe ich als einziges Kostenrisiko ca. 1000 EUR für den gegnerischen Anwalt... + 500 EUR Gerichtsgebühren. Jedenfalls wenn man das Gericht überzeugen kann, das es keinen Gutachter braucht, sondern es einzig darum geht, ob das Auto das hält, was zugesichert wurde. Und es werden ja wohl mindestens ca. 2 Jahre mit eingeschränkter Nutzung.
Das ist vom Chance/Risikoverhältnis gar nicht so schlecht...
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Also, generell ist bei 50% oder mehr Schnelladen (anfangen) bei einem E-Auto immer extrem ungünstig. Vielleicht waren das absolute Ausnahmesituationen, aber wer so lädt, macht sich ja selbst kirre.
Wenn es anders wäre, dann wären die 300kW/400kW Schnell-Lader ja viel schneller im Vergleich zum EQA, in Wirklichkeit sind 10-80 bei denen auch um die 20 Min (und im Best case etwas drunter). Und so schnell Laden klappt auch nicht immer, und sei es nur, weil man sich 300kW Säulen oft teilen muss. ich hatte 2022 schon einen Hyundai mit 800V, und da gab es viele Abers, die Differenz zum EQA war am Anfang nur ca. 10 min, und das wirklich schnelle Laden klappte mit dem Hyundai und auch neueren Autos m.K. weit entfernt von immer. Andere Story.
Jedenfalls, Ich glaube, ich war in über 3 Jahren E-Auto noch nie an einer Schnell-Ladesäule mit mehr als 30% SoC, ich wüsste auch nicht wieso, meist unter 20%. Ich fahr auch auf unter 5% leer, wenn möglich (nachdem ichs mal probiert habe, hab ich auch vor 0% keine Angst). Nur, wenn im geplanten Ladepark weniger als 5 Stationen stehen, nicht, aber unter 20% sollte schon sein.Hab jetzt mal heute für den Forenvergleich bei 67% (ohne Akkutemperierung, 19 Grad Außentemp.) Schnell-Ladevorgang gestartet-
Bei 67% SoC sind es jedenfalls 33kW am Anfang. Ich weiß nicht, ob das im Vergleich besser ist als Andere EQA. Bei 74% waren es dann nur noch 27kW- aber 67-80% hat er insg. 15 min geschätzt, ich musste leider abbrechen, aber bis dahin gings ruckzuck. 67-80% in 15min ist für mich jetzt ok, weil das ungünstigste Setting.
Nur, weil manche zweifelten- Ich habe einen EQA 250+ von 10/2023, also natürlich betroffen, und habe im Dezember das Update mache lassen. FIN war zuerst in Datenbank drin, jetzt nicht mehr, also ist das Update offiziell drauf. (Ob Mercedes was falsch gemacht hat, kann ich natürlich nicht sagen)
Danach habe ich mind. einmal noch knapp 100kW gesehen, ich war selbst überrascht. Ich muss es aber nochmal probieren, bevor ich sagen kann, es ist nachvollziehbar so, er war in der Zwischenzeit nochmal zur Inspektion auch. Ich lade zu 99,9% eigentlich an Wallbox mit AC, und nach dem Update hatte ich noch nicht viele Fahrten mit Schnell-Laden DC außer dem Probeladen wie gesagt.
(Und wenn ich Langstrecke fahre, lade ich auch vor dem Losfahren nach wie vor auf >= 90% mindestens, ich lass mich da nicht ins Bockshorn jagen. AC oder DC. Wenn das Risiko groß wäre, hätten sie es auch sperren müssen. Vielleicht werde ich es im Sommer nicht bei 32 Grad im Schatten machen, aber letztendlich muss es jeder selber wissen. Deutlich über 400km Reichweite sind nach wie vor möglich mit 90% (19 Zoll Sommer, im Winter etwas weniger trotz 18 Zoll), gefühlt meist 120-125 mit kleinen Spitzen drüber, aber bei der Geschwindigkeit lege ich meine Hand jetzt nicht ins Feuer, dass müsste ich dann wirklich aufschreiben. 22kW/100km sind jedenfalls machbar, und mit 23-24kW muss man nicht mehr schleichen. (Mit Vollgas 160 sind es ca. 180 km Reichweite.) Und gerade jetzt würde ich auch auf 98% oder so aufladen, wenn es nötig wär, ich muss auf die Haltbarkeit des Akkus ja keine Rücksicht mehr nehmen.
Ich reiche den Maximal kW und 10-80% Wert noch nach, und auch den 50% Ladewert. -
lycra "Quatsch" ist schlechter Kommuikations-Stil. Jedes Auto kann anders eingestellt sein. Die angegebenen 17kw in 30 min sind aber 34kW und das spricht eher für ein Problem der Akkutemperatur oder der Ladesäule, ist jedenfalls nicht für den Grund im Softwareupdate.
Man muss schon 30 min vorher die Ladesäule in der Navi direkt eingeben, sonst gibt es keinen Vorheizvorgang, das hat sich nicht geändert. -
ich habe so einen Hals
Ich musste unterwegs Abends von 50 auf 80% laden, da wir am Morgen los wollten und es dann etwas eilig hatten. Nach 30 Minuten und 19 kw habe ich aufgegeben. Mit der Software und der Beschränkung der Kapazität ist der Karren einfach nicht mehr Streckentauglich 
Ich weiß nicht, was Du meinst. Ich spüre keinen wirklichen Unterschied beim Schnell-Laden meines EQA (30.000 km Laufleistung) nach dem Softwareupdate. Hört sich für mich auch eher an, als wäre die Ladesäule defekt gewesen oder Dein Akku hat ein anderes Problem. Wie war denn der Ladestrom in kW bei 50% bei Dir und ist das immer gleich? Außerdem hat ja das Problem Deiner Ladegeschwindigkeit nichts mit Kapazität zu tun.
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Das sind alles Klauseln, die Beiträge, aber nicht grundsätzlich Versicherungsschutz betreffen. Der Versicherungsschutz erlischt nicht durch diese Garagenangabe, wenn das Fahrzeug draußen steht, genauso wenig wie er erlischt, wenn jemand Anderes das Auto fährt als angegeben. In der Regel ist letzteres sogar sehr günstig, in einem Fall habe ich einfach die reguläre Jahresgebühr nachgezahlt, als mein Sohn einen Kratzer verursacht hat bei anderem Auto; in anderem Fall hat die Versicherung gar nix gesagt.
Es gibt ganz wenige Versicherer, die mit 2 Tausend Euro Selbstbeteiligung drohen, wenn ein unter 25jähriger das Auto fährt, ganz wenige.
Die Garagensache ist völlig unproblematisch. Selbst wenn Du keine Garage hast, und es würde rauskommen- mir ist jetzt kein deutscher Fall bekannt, ob die Versicherung Lust hat, den Verwaltungsakt der geringen Beitragserhöhung durchzuführen, ist fraglich..
Übrigens: Auch wenn man angibt, BahnCard zu haben, darf man das Auto fahren

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Kann ich verstehen, aber ich fühle mich eigentlich ziemlich sicher, wenn ich nur bis 80% lade. Und Laden an Wallbox ist auch riskikoärmer als Schnelladen..
Aber ich stimme zu: Wird Zeit, dass Mercedes mit dem Austausch anfängt.. -
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Guten Abend in die Runde,
heute mit einem Update zu meiner Klage gegen Mercedes.
Die Anwälte von Mercedes haben bei Gericht nun eine Klageabweisung beantragt. Diesem Antrag folgen dann recht umfassend auf 43 Seiten diverse Gründe warum den diese Klage abzuweisen wäre.
Ich möchte euch hier mit den vielen doch sehr verklausulierten Sätzen der Anwälte nicht langweilen, aber beim überfliegen habe ich ein paar Highlight aus deren Begründung gefunden die ich interessant finde und vielleicht andere aus dieser Runde ebenso.
- "Unabhängig davon hat der Kläger keinen Anspruch auf eine bestimmte Ladegeschwindigkeit. Die Angaben auf der Webseite der Beklagten zu einer möglichen Ladedauer von 35 Minuten bei Neufahrzeugen begründen insbesondere keine Beschaffenheitsvereinbarung, die nach der Rechtsprechung des BGH nur in eindeutigen Fällen in Betracht kommt."
- "Dass das DC-Laden eine Ausnahme darstellt, gilt gerade für das streitgegenständliche Fahrzeugmodell, einen kompakten SUV, der typischerweise nicht auf Langstrecken eingesetzt wird, die mehrere Ladevorgänge erfordern würden."
- "Die im Rückrufschreiben erwähnte stets von den Umständen des Einzelfalls abhängige – mögliche Verlängerung der Ladedauer um 10 bis 15 Minuten beim DC-Laden an einer Schnellladesäule würde sich nur dann vollständig auswirken, wenn die zurückzulegende Strecke überhaupt ein Aufladen von 10% auf 80 % erfordert. Langstreckeneinsätze, bei denen an einem Tag derartige Strecken zurückgelegt werden, stellen beim streitgegenständlichen Fahrzeugmodell aber die Ausnahme dar.
und so geht es munter weiter....
Fazit: Liegt einfach am Autokäufer... und das Auto ist für Langstrecke nun einmal nicht gedacht...
Hallo smsnoopy!
Ja, solche Anwaltslügen muss man halt aushalten. Wenn man 140-150 fährt, dann hält so ein Akku ja unter 300 km. Die WLTP Zahlen gelten ja auch nur, wenn man 90 kmh fährt. Langstrecke sind für mich > 500-800 km. Kleiner Vorschlag an Eure Anwälte: Macht doch gerne eine Umfrage hier. Ich und viele Andere legen gerne dar, dass die Anwälte Blödsinn erzählen.
Einfach mal 100 Besitzer fragen, ob sie ihr Auto nur für Kurzstrecke gekauft haben !
dass wir selbstverständlich ein Fahrzeug für 55.000-70.000 EUR (letzteres war der Preis meines EQA) einsetzen, um jedwede Strecke zu fahren, und schon die Mittelstrecke bei normaler Autobahngeschwindigkeit (120-140) bei einer Strecke von 500 km zwei Ladevorgänge pro Richtung bedeutet, also Hin- und zurück viermal laden. Auch bei 350-400 km lädt man im Regelfall einmal hin und einmal zurück, weil man ja nicht mit 100% losfährt, und nicht mit 0% ankommen will. -
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Oh man, schlimm.
Also mir ist es scheiß egal Ob meine Kiste abbrennt oder nicht.
Ich lade zwar auch fasst nur zu Hause an der Wallbox, aber auch das teilweise, je nach Erfordernis, bis 100%.
Und wenn ich unterwegs bin, kommt das auch vor.
Eigentlich kann ja versicherungstechnisch nichts besseres passieren als wenn die Kiste brennt. Dann bekommt man wahrscheinlich noch das meiste wieder raus. Der Restwert wird ja sehr niedrig sein.
Gruß 👍
"Eigentlich kann ja versicherungstechnisch nichts besseres passieren als wenn die Kiste brennt" ?????
Ach ja???? Nach dem offiziellen Rückruf????
Zu sagen, das ist blauäugig, ist noch untertrieben, sorry.
Ich würde mal sagen, es ist genau umgekehrt. Wer hat denn den Wagen nicht updaten lassen? Ich wäre da alles Andere als sicher, wie da die Schuld verteilt wird.
Nach offiziellem Rückruf und nicht zeitnahem Update kann der Wagen ja auch stillgelegt werden von der Zulassungsbehörde..