Beiträge von dieterdorn

    Was willst man jetzt noch einklagen? Mercedes hat nach einer neuen Risikobewertung festgestellt, dass das Update nicht ausreicht, und tauscht nun offenbar alle betroffenen Batterien aus. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man auf den Kosten für einen – eventuell vorschnell – eingeschalteten Anwalt am Ende selbst sitzen bleibt.

    Wertverlust?! Die Einschränkungen (bis max. 80%, Schnelladen von 20-80% in ca. 45 Minuten statt 30!? Der ganze Ärger mit Anwälten und Rechtschutzversicherung? Und nun bis zum evtl. Tausch alle o.g. Einschränkungen weiterhin!? Und zusätzlich nur noch im Freien Parken?! Keine Tiefgarage, keine Garage zu Hause, kein Carport mehr? Die dauernde Angst einer spontanen Entzündung und das eigene Haus nebenan brennt ab? Ich bleibe bei meiner Klage gegen Mercedes und ein neuer Akku alleine reicht mir nicht. Mercedes soll den Akku tauschen (wie sie es von Anfang an hätten machen sollen, da ein defektes Modul niemals mir Software "geheilt" werden kann) und für die monatelangen Einschränkungen eine Entschädigung zahlen (oder einen 80KwH Akku einbauen, wie es hier schon vorgeschlagen wurde).


    Ich habe ähnliches mit Senec (PV-Anlage mit (defektem) Akku fast 2 Jahre mitgemacht. Die haben letztlich den Akku auch getauscht und dabei die nutzbare Kapazität erhöht (da neuere Technik und LiFePo statt Lion). Zusätzlich wurde für die Zeit der eingeschränkten Nutzung ein Ausgleich in Euro gezahlt.


    Aber - Mercedes hält sich immer noch für eine Automarke, auf die die ganze Welt wartet und alles gut findet. Sie haben noch nicht begriffen, dass sie genau das nicht mehr sind.


    Also Mercedes: tut mal was für Eure (treuen) Kunden und seht zu, das Ihr Eurem Image wieder anfangt, gerecht zu werden.


    Nur meine Meinung.


    VG D.Dorn

    Vor allem müsste Mercedes doch so langsam aufwachen und merken, dass sie diesen Weg nicht weitergehen können.

    Sollte so eine Klage von euch Erfolg haben, wir das ja kein Einzelfall mehrseitig und Mercedes bekommt tausende von dann quasi unverkäuflichen EQA zurück.

    Welcher Schaden incl. Imageverlust ist jetzt wohl, schlimmer… ?

    Habe gestern ein längeres Gespräch mit der Kundenbetreuung von Mercedes geführt (Rückruf nach meiner Beschwerde bzgl. des Zwangsupdates). Tenor: ich muss es hinnehmen, auch die angekündigten Einschränkungen, was Reichweite und Ladeleistung angeht. Diese seien im Übrigen ja nicht definitiv, sondern sie können auftreten.

    Ich hatte gefordert, dass Mercedes die Batterie tauscht bzw. repariert, aber das wurde klar abgelehnt. Mein EQA war zum Zeitpunkt des Rückrufes 23 Monate alt.

    Man hat mir allerdings signalisiert, dass ich bei Einschränkungen nach dem Update evtl. eine Kleinigkeit als Widergutmachung bekommen könnte.

    Ich werde nach dem Update sehr genau hinschauen und wenn es so wird, wie in dem Schreiben von Mercedes gesagt wird, dann werde ich auch wohl einen Rechtsanwalt bemühen.


    Es ist beschämend, was sich ein ehemals hoch geachteter Hersteller nun erlaubt. Allerdings verstehe ich auch nicht, dass der Gesetzgeber zuläßt, dass wesentliche Leistungsdaten nachträglich vermindert werden können und nicht (durch Reparatur) wieder hegestellt werden müssen.


    Gruß

    Ich habe nun auch ein Schreiben (Rückruf Vorabinformation) bekommen (250+ von März 2023).

    Ich habe gerade fast 2 Jahre lang mit einer Brandgefahr bei einem PV-Speicher leben müssen. Man hatte versucht, die Brandgefahr dadurch in den Griff zu bekommen, dass man den Speicher nur noch bis 70% Ladestand beladen konnte. Letztlich wurde dann endlich der Speicher komplett getauscht. Fazit: Nach meinem Verständnis ist ein möglicher Kurzschluss einer Zelle - wenn überhaupt - nur durch eine Begrenzung der Ladeschluss-Spannung zu vermeiden und das ist doch zwingend eine Einschränkung der Kapazität, oder?

    Mercedes gibt bisher keine Auskunft - ich soll mich gedulden.


    Nicht schön. Eine Minderung der Kapazität (wenn sie denn messbar wäre) würde ich nicht so einfach hinnehmen. Noch bin ich innerhalb der 24 Monate und die Reichweite war das wichtigste Kriterium beim Kauf.


    Gruß

    Ist bei mir genauso (BJ 04/2023) - habe auch das Gefühl, ist mit Winterreifen weniger. Unschön, das ist offenbar die neue Qualität von Mercedes. Schade.


    Gruß

    macht Sinn, wusste aber mein Freundlicher auch nicht.

    Hallo,


    das scheint bei sehr vielen "Freudlichen" inzwischen der Fall zu sein. Ich höre und lese es überall. Meine eigene Erfahrung mit 2 Händlern bestätigt das ebenso. Die kennen sich einfach nicht mehr aus, zumindest nicht mit den elektischen - so scheint es.

    Wenn ich Verkäufer wäre, würde ich mir so einen EQA oder was auch immer ich verkaufen "soll", solange ausprobieren und testen, bis ich weiß, was ich da evtl. verkaufe.

    Bei jedem neuen Auto lese ich auch die komplette Bedienungsanleitung durch. Als wir dann nach Irland fuhren, konnte ich mich erinnern, dass dort irgendwo stand, dass man nichts einstellen muss für den Linksverkehr. Zur Sicherheit habe ich meinen Händler gefragt, 2 Leute wussten es nicht und schon nach 2 Tagen kam ein Rückruf mit der Auskunft: Ja, steht im Handbuch, also muss man nichts machen. Das war im August 2023, der EQA war also schon eine zeitlang auf dem Markt.


    2. Beispiel (von weiteren): das elendige Thema der offenstehenden Heckklappe. Einige hier im Forum sagen, man kann umprogrammieren, mei Händler sagt: es geht nicht (ich suche immer noch einen Händler, der es kann. Bin für Tipps dankbar).


    Ist leider so.


    Gruß

    Habe ich bereits gemacht und eine Antwort bekommen.


    Der Zeitplan kann man nur bei Easee Home Produkten einstellen, bei Easee Charge ist diese gesperrt da ein Lastmanagement-System vorhanden ist.


    Da man EQA anscheinend selber nichts einstellen kann (dachte man kann da was freischalten lassen da es ja anscheinend Mercedes Modelle gibt die dies können) und die Funktion bei Easee gespeert ist, heisst dies einfach zu hoffen dass das Lastmanagement System das Auto auch erst im Niedertarif beginnt zu laden oder ich gehe wirklich nach 20 Uhr nochmals in die Tiefgarage an schliesse erst dann das Kabel am Auto an.

    Hallo,


    es geht beim EQA mit einem Trick:

    Ladeprofil (z.B."Arbeit") auswählen und auf z.B. 50% max. Laden einstellen und den EQA anschließen. Dann später zum gewünschten Zeitpunkt per App den Wert hochsetzten. So kann man das Laden starten, ohne das man runter laufen muss. Geht natürlich nur, wenn der SoC > 50% ist, sonst fängt er ja sofort an zu Laden.


    Ich mache es oft so wegen der PV-Anlage und fische damit die Erträge in den Mittagsstunden ab.


    Gruß