Beiträge von schweppes

    Innovationsprämie wird über den 1.1.2022 hinaus verlängert


    „Wer aktuell ein elektrisch angetriebenes Automobil als Neuwagen bestellt hat, sich wegen der aktuellen Lieferengpässe bei Halbleitern, Aluminium und Magnesium aber noch Monate bis zur Auslieferung gedulden soll, hat zumindest, was die Förderung via Innovationsprämie (auch Umweltprämie genannt) betrifft, eine Sorge weniger. Bislang sollte es nämlich so sein, dass die staatliche Förderung eines Plugin-Hybrid oder vollelektrischen Wagens zum Ende dieses Jahres ein Ende finden sollte. Aber die alte Regierung ist ja nicht mehr. Die Ampel-Koalition (SPD, FDP und Die Grünen), welche aller Voraussicht nach die neue Regierung bilden werden, haben in ihrem kürzlich veröffentlichten Koalitionspapier die Verlängerung der Innovationsprämie zu den bekannten Konditionen bis zum 31. Dezember 2022 angekündigt. Auch über diesen Termin hinaus wird es mit der Ampel-Koalition eine staatliche Kaufprämie für elektrische Autos geben. Die Ampelkoalition hat schließlich ambitionierten Pläne: Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 15 Millionen vollelektrische Pkw auf deutschen Straßen unterwegs sein. Hybride werden von der Ampelkoalition gar nicht mehr mitgezählt - aber ihre Anschaffung wird gleichwohl noch eine Zeitlang weiter gefördert werden. Die Fördersummen indes sollen ab 2023 schrittweise verkleinert werden - vermutlich um mehr Schwung in die Transformation des Pkw-Verkehrs zu bringen. Wer eher kauft, bekommt mehr Förderung. Wer später kauft, muss sich mit sukzessive immer geringer werdenden Zuschüssen bescheiden.“(Quelle: mercedes-fans.de)

    Im heutigen Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen steht dazu:


    „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss dem Bedarf vorausgehen. Wir werden deshalb den vorauslaufenden Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur mit dem Ziel von einer Million öffentlich und diskriminierungsfrei zugänglichen Ladepunkten bis 2030 mit Schwerpunkt auf Schnellladeinfrastruktur ressortübergreifend beschleunigen, auf Effizienz überprüfen und entbürokratisieren. Wir setzen auf die Mobilisierung privater Investitionen. Wo wettbewerbliche Lösungen nicht greifen, werden wir mit Versorgungsauflagen, wo baulich möglich, die verlässliche Erreichbarkeit von Ladepunkten herstellen. Wir werden die Förderung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur effektiver und effizienter ausgestalten. Wir werden Hemmnisse in Genehmigungsprozessen, bei der Netzinfrastruktur und den Netzanschlussbedingungen abbauen und die Kommunen bei einer vorausschauenden Planung der Ladeinfrastruktur unterstützen. Wir werden bidirektionales Laden ermöglichen, wir sorgen für transparente Strompreise und einen öffentlich einsehbaren Belegungsstatus. Wir werden den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Schnellade-Hubs beschleunigen und die Anzahl der ausgeschriebenen Hubs erhöhen. Wir werden den Masterplan Ladeinfrastruktur zügig überarbeiten und darin notwendige Maßnahmen aus den Bereichen Bau, Energie und Verkehr bündeln sowie einen Schwerpunkt auf kommunale Vernetzung der Lösungen legen. Wir setzen uns für ambitionierte Ausbauziele auf europäischer Ebene ein.“