Von wem stammt die Aussage mit den "3 Jahren"? Wurde das protokolliert, stand das u.U. in einer schriftlichen Erwiderung der MB-Anwälte?
zu den 3 Jahren kann ich nichts sagen (bisher 2 Verhandlungstermine, Verkündung Mitte Oktober).
Aber das KBA hat im August nach wiederholter Nachfrage uns gegenüber erklärt:
"vielen Dank für Ihre Nachricht an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Hierzu kann das KBA Ihnen Folgendes mitteilen:
Nach aktueller Planung des Herstellers ist vorgesehen, mit dem Tausch von Batterien in Europa im vierten Quartal 2026 zu beginnen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Ersatzteile wird jedoch zunächst begrenzt sein, sodass die Abarbeitung der betroffenen Fahrzeuge schrittweise erfolgen muss. Der 12-Monatszeitrahmen für die Durchführung der Rückrufmaßnahme wurde daher verlängert bis zum 01.03.2028."
Das KBA kommt sicherlich nicht von selbst auf die Idee mal eben 1 Jahr draufzulegen. Das zeigt ja auch, dass MB einfach nur auf Zeit spielt. Und wer weis was denen Ende nächsten Jahres für Tricksereien einfallen.
Mein leichsinnigerweise erfolgtes Einlassen auf "Vergleichsverhandlung" im 1. Gerichtstermin hat dazu geführt, daß MB den 2.Verhandlungstermin um 23 Wochen verzögern konnte. Die Art wie die "Vergleichsverhandlung" durch MB inhaltlich geführt wurden (nämlich in keinster Weise seriös oder ernsthaft) zeigt glasklar, daß MB das Werkzeug Vergleich nie ernsthaft und seriös betreiben wollte, sondern nur rumtrickst um Zeit zu schinden, mit jeder noch so schäbigen Methode. Es war von Anfang an bewusst auf Austricksen angelegt.
Es ist für mich (nicht mehr ganz jung) immer noch unfassbar, wie ein Unternehmen mit dieser Historie und diesem (inzwischen wohl nur noch eingebildetem Ruf) sich gegenüber seinen langjährigen Kunden derart dämlich verhalten kann. Noch vor wenigen Jahren hätte ich immer gesagt "MB kenne ich, die doch nicht...:" - man lernt eben nie aus.
Trotzdem unverzagt und vergnügt aus dem Norden
hgo